Beiträge mit Schlagwort “Keilfleck-Mosaikjungfer

Keilfleck-Mosaikjungfer ♂ (Aeshna isoceles)

Die Holzstege in Plitvice führen an einigen Stellen durch Schilfgürtel, so auch der erste Steg, den man vom Eingang 1 aus kommend in Richtung des großen Wasserfalls betritt. Als ich am späten Nachmittag hier auf meinem Weg zum Ausgang war, traf ich dort einige Keilfleck-Mosaikjungfern an, die sich um ihr Territorium stritten und sich ein paar Nachmittagssnacks fingen. Erschwert wurde das Anpirschen zwar immer wieder von den immer noch in ausreichender Zahl in beide Richtungen durchlaufenden Besuchern, aber mit Geduld konnte ich trotzdem noch ein paar gute Schüsse landen. Auch diese Art schien hier nicht allzu scheu zu sein, gewöhnt an die Touristenmassen. Eine von ihnen flog, als sie mich ausgiebig inspizierte, mir direkt ins Gesicht. Der namensgebende gelbe Keil auf den oberen Hinterleibssegmenten ist hier nur schwach zu erkennen.

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Keilfleck-Mosaikjungfer (Aeschna isoceles)

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Kuckt und lest dazu auch bei Simon! 😉


Bonn-Brühler Libellen-Potpourri

Oben links eine Große Pechlibelle, alle anderen Kleinlibellen sind Hufeisen-Azurjungfern:

Kleinlibellen

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Noch mal die schöne Keilfleck-Mosaikjungfer, auch ein Weibchen bei der Eiablage, das ich leider vor ihrem Wegfliegen nicht besser erwischen konnte:

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Und zum Schluss noch ein hübscher Großer Blaupfeil:

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Am Mönchsweiher ist was los I

Im letzten Jahr hatte es mir keine Ruhe gelassen, dass Simon immer wieder von der Blutroten Heidelibelle am Mönchsweiher im Brühler Schlosspark berichtete. Die hatte ich schließlich noch nie gesehen, also fuhr ich hin und fand sie zwar nicht sofort, dafür hat sie dann kurz vor dem Nachhausefahren auf der Parkbank auf mich gewartet, um mir dann im Verlauf des Sommers immer wieder vor die Linse zu schwirren. Eine für mich neue Libellenart zu finden, ist immer aufregend und was ganz Besonderes. Als mich Simon dann am letzten Freitag mit diesem Beitrag hier überraschte, war klar: da muss ich so schnell wie möglich hin. Seine schönen Bilder machten mich richtig gierig, dieses hübsche Grünauge auch mal zu erwischen und in die Liste meiner bisherigen Funde einzureihen.

Am Nachmittag war ein ruheloses Schwirren über dem Weiher, gleich mehrere der Keilfleck-Mosaikjungfern sah ich fliegen – allein das war schon toll -, auch einige Smaragdlibellen, doch beide Arten waren nicht gewillt, sich eine Pause zu gönnen, jedenfalls nicht in Kamerareichweite. Ich tigerte den ganzen Weiher ab, einzig der gern posierende Vierfleck setzte sich nahe am Ufer so dekorativ ab, dass ich ein paar Bilder machen musste. Es fühlt sich auch immer gut an, schon mal ein paar Fotos auf dem Speicher zu haben, selbst wenn es noch nicht das ist, worauf ich aus bin. An der Stelle, wo ich den Keilfleck zuerst hatte fliegen sehen, hatte ich schließlich Glück, ihn im dichten Schilf ein paar mal zu erwischen, nicht besonders nah, aber immerhin. Ich war so darin vertieft, zu knipsen, zu spähen und aufzupassen, dass ich mit dem Fuß nicht in den Weiher rutsche, dass mir die dunkle Gewitterwand erst auffiel, als sie schon über mir stand und es zu grummeln anfing. Die ersten braunleibigen Grünäuglein:

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Ich wollte den Regen abwarten und mein Glück danach noch mal versuchen, denn Simon hatte berichtet, dass er am Abend das größte Glück hatte, sie sitzend anzutreffen. Nach dem Regen dauerte es ein bisschen, bis die Libellen überhaupt wieder herauskamen, aber es war wieder richtig warm und sonnig, und so flogen sie wie zuvor, während ich immer wieder die Ufer ablief. Gegen Abend dachte ich langsam daran, nach Hause zu fahren, es war vielleicht auch etwas naiv zu denken, man fährt da mal eben hin und schon hat man die Libelle im Kasten. Es gehört neben der Ausdauer eben auch Glück dazu und – wie sich zeigte – auch der richtige Zeitpunkt. Vielleicht ein halbes Stündchen wollte ich noch ausharren, da sah ich den „Kollegen“ kommen. So ein bisschen hatte ich schon mit ihm gerechnet. Und wie konnte es anders sein, wenn der Libellenflüsterer vor Ort ist – plötzlich klappte es auch mit den Keilflecken, die sich dann in der Abendsonne in die lose Ufervegetation setzten. Das war schon wie ein geteiltes Glück!  

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Frühere Versuche, Libellen im Flug zu erwischen, waren für mich meist sehr anstrengend und frustrierend. Als wir aber schon gehen wollten, stellte sich immer wieder ein Keilfleck so lange vor uns in die Luft, dass es schon einer deutlichen Einladung glich, so dass ich dann auch mal mein Glück versuchte:

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Simons Parallelbeitrag gibt es hier.