Beiträge mit Schlagwort “Hufeisenazurjungfer

Libellen-Potpourri vom Juni

Manchmal haben andere Sachen Priorität oder Umstände ändern sich. Zur Wiederbelebung meines sträflich vernachlässigten Blogs hier meine ersten Libellenbilder dieses Jahr von Anfang Juni; zuerst ein Paarungsrad von Hufeisenazurjungfern:

Paarungsrad Gemeine Becherjungfern

Große Königslibelle bei der Eiablage

Vierfleck

Plattbauch

Blaue Federlibelle

Großer Blaupfeil, Männchen

Großer Blaupfeil, Weibchen

 

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Hufi mit Flügeldefekt

Die warmen letzten Tage nutzte ich, um mich mal nach Libellen umzusehen. Wenn ich mich an den Funddaten der letzten Jahre orientiere, war da inzwischen schon einiges los. Dieses Jahr war es aber lange kalt, die Funde hielten sich in Grenzen. Trotzdem hatte ich Glück und fand mehrere Smaragdlibellen (Falkenlibelle), die entweder gerade zum Jungfernflug aufflogen, eine, die kurz davor war und eine, die gerade erst geschlüpft war. Während ich zirka eine Stunde und zwanzig Minuten bei ihr bzw. ihm verbrachte und das Aufpumpen des Körpers und der Flügel und die Färbung beobachtete, fand ich nebenan diesen kleinen Kerl, eine männliche Hufeisenazurjungfer; einer der Flügel war leider verkrüppelt ausgehärtet. Ich hoffe, er kann trotzdem einigermaßen fliegen. Eine kurze Einladung auf meine Hand nahm er an.

5 Mai 15 Brühl 212

5 Mai 15 Brühl 215

5 Mai 15 Brühl 292

5 Mai 15 Brühl 233

Mehr in den nächsten Tagen…


Kleinlibellen an den Stallberger Teichen

Bei meiner Exkursion Mitte Juni fand ich an den Stallberger Teichen neben dem schon gezeigten kleinen Granatauge noch die folgenden Kleinlibellen: Hufeisen-Azurjungfer, Großes Granatauge, Gemeine Becherjungfer, Frühe Adonislibelle und – vielleicht als Gast – eine Gebänderte Prachlibelle. 14 Juni 15 Stallberg 266 14 Juni 15 Stallberg 484 14 Juni 15 Stallberg 263 14 Juni 15 Stallberg 142 14 Juni 15 Stallberg 516 14 Juni 15 Stallberg 425


Vierflecke en masse

Noch vor kurzem wunderte ich mich darüber, dass so wenige Vierflecke unterwegs zu sein scheinen – bis ich Finkens Garten besuchte. Über dem kleinen Teich tummelten sich massenhaft Vierflecke, ich schätzte 15 bis 20 Stück. Es schwirrte nur so hin und her, dass man gar nicht wusste, wohin man zuerst kucken soll. Die Flügel der sich jagenden Männchen und der fliegenden Paarungsräder knisterten in einer Tour, es war eine Pracht!

Gesellschaft wurde ihnen von einigen Hufeisen-Azurjungfern und Frühen Adonislibellen geleistet.

7 Juni 15 Finkens 055

7 Juni 15 Finkens 020

7 Juni 15 Finkens 106

7 Juni 15 Finkens 086

7 Juni 15 Finkens 174

7 Juni 15 Finkens 048

7 Juni 15 Finkens 186

7 Juni 15 Finkens 062


Kleinlibellen-Potpourri

Paarungsräder der Hufeisen-Azurjungfer (Bilder 1 und 2), der Blauen Federlibelle und der Großen Pechlibelle.

4 Juni 15 Brühl 009

5 Juni 15 Agger 376

5 Juni 15 Agger 339

4 Juni 15 Brühl 083


Libellen am Rielteich I

Zuerst begegnete mir ein Großer Blaupfeil, der gerade sein Frühstück verzehrte.

Austria Juni 14 135 Austria Juni 14 142 Austria Juni 14 529

Hufeisenazurjungfern, zu Beginn ein „Dreiflügli“:

Austria Juni 14 168 Austria Juni 14 227 Austria Juni 14 241 Austria Juni 14 373 Austria Juni 14 379

Der Plattbauch:

Austria Juni 14 182 Austria Juni 14 276

Die Blaue Federlibelle:

Austria Juni 14 197 Austria Juni 14 194 Austria Juni 14 479

Die Blutrote Heidelibelle

Austria Juni 14 325 Austria Juni 14 328 Austria Juni 14 417 Austria Juni 14 442 Austria Juni 14 463 Austria Juni 14 504 Austria Juni 14 510


Vorkucki

Auch in meinem zweiten Urlaubsblock bin ich libellenfündig geworden und wollte Euch das längst schon gezeigt haben. Andere Aufgaben haben sich dazwischengedrängt. Damit hier nicht allzu lange tote Hose ist, schicke ich hier schon mal eine kleine vorwitzige Hufeisenazurjungfer vor, die im Grazer Norden ihr Zuhause hat. Bis demnächst!

Austria Juni 14 383
Kuckst Du! 😉


Libellen am Plessower See

Ganze zwei Stunden konnte ich in meiner Urlaubswoche der Libellensuche widmen. Ich wusste, wo ich suchen muss, dass ich in diesen zwei Stunden am späten Vormittag allerdings 11 Arten zählen würde, damit hatte ich allerdings nicht gerechnet. Und dann noch der Hammer: eine für mich neue Art, die Fledermausazurjungfer. Zwei Arten konnte ich nicht fotografisch festhalten: eine Smaragdlibellenart und die Große Königslibelle. Als ich den Weg an der Wiese entlang ging, die sich an den sumpfigen Uferstreifen anschließt, hörte ich plötzlich ein laut knisterndes Aufbrummen und sah eine Große Königslibelle davonfliegen. Nach ein paar Schritten fand ich ihr Opfer, das sie gerade verlassen hatte. Leider war es eine schöne große und noch recht frische weibliche Blaugrüne Mosaikjungfer. Ihre Farben waren noch ganz blass. Sie war sehr schlimm angefressen, auch der Kopf hing praktisch nur noch am sprichwörtlichen seidenen Faden. Ich dachte, sie sei tot, als ich sie berührte, bewegte sie aber noch die Beine. Als ich zwei Stunden später wieder an ihr vorbei kam, lebte sie immer noch!!! Armes Ding! Klickt das Bild an, um die Details zu sehen.

Angefressene Cyanea

Blaue Federlibelle, Weibchen und Männchen:

16 Juni 14 Plessower See 003 16 Juni 14 Plessower See 040

Die Große Pechlibelle, das erste Exemplar ist übersäht mit Milben. Die beiden unteren Weibchen zeigen sich noch in ihren bunten Jugendkleidern:

16 Juni 14 Plessower See 017 16 Juni 14 Plessower See 182 16 Juni 14 Plessower See 256

Hufeisenazurjungfer und Gemeine Becherjungfer:

16 Juni 14 Plessower See 030 16 Juni 14 Plessower See 154

Eine Überraschung war auch die erste Gemeine Binsenjungfer, die ich dieses Jahr sah:

16 Juni 14 Plessower See 051 16 Juni 14 Plessower See 107

Die Fledermausazurjungfer:

16 Juni 14 Plessower See 174

16 Juni 14 Plessower See 198 16 Juni 14 Plessower See 201

Großer Blaupfeil, zwei frische Weibchen, zwei frische Männchen und ein Paarungsrad:

16 Juni 14 Plessower See 228a 16 Juni 14 Plessower See 288 16 Juni 14 Plessower See 266 16 Juni 14 Plessower See 273 16 Juni 14 Plessower See 340

Und die letzte Überraschung des Tages war, dass auch schon Blutrote Heidelibellen da waren, noch nicht ausgefärbt, Männchen und Weibchen:

Blutrote 16 Juni 14 Plessower See 308

Mit meiner Beute war ich sehr zufrieden, wenn ich auch gerne noch ein paar Stündchen länger geblieben wäre. 🙂


Hufeisenazurjungfer (Coenagrion puella)

25 Mai 14 Brühl 070 25 Mai 14 Brühl 003 25 Mai 14 Brühl 074 25 Mai 14 Brühl 178 25 Mai 14 Brühl 247