Beiträge mit Schlagwort “Großer Blaupfeil

Libellen-Potpourri vom Juni

Manchmal haben andere Sachen Priorität oder Umstände ändern sich. Zur Wiederbelebung meines sträflich vernachlässigten Blogs hier meine ersten Libellenbilder dieses Jahr von Anfang Juni; zuerst ein Paarungsrad von Hufeisenazurjungfern:

Paarungsrad Gemeine Becherjungfern

Große Königslibelle bei der Eiablage

Vierfleck

Plattbauch

Blaue Federlibelle

Großer Blaupfeil, Männchen

Großer Blaupfeil, Weibchen

 

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Zwei ältere Damen (Orthetrum brunneum und Orthetrum cancellatum)

Als ich am Bärnsee eigentlich auf der Suche nach der Gebänderten Heidelibelle war, traf ich auf dem Heimweg im Abendlicht zwei ältere Blaupfeil-Damen, zuerst eine des Südlichen Blaupfeils, die mir vorher noch nie begegnet war, und dann noch eine des Großen Blaupfeils. Beide sind in ihr mattes beige-graues Alterskleid gehüllt, jedoch von der Größe etwas verschieden, am Abdomen anders gezeichnet und mit deutlich unterschiedlicher Augenfarbe. Unweit davon war auch der Kleine Blaupfeil anzutreffen – da ich davon aber Männlein und Weiblein habe, werde ich diese im nächsten Beitrag zeigen.

Südlicher Blaupfeil (Orthetrum brunneum):

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9 Aug 15 Aschau 079

9 Aug 15 Aschau 082

9 Aug 15 Aschau 097

Großer Blaupfeil (Orthetrum cancellatum):

9 Aug 15 Aschau 224

9 Aug 15 Aschau 221


Der Große Blaupfeil pausiert

Schön haben sie es hier, die Libellen, an den Stallberger Teichen. Einer, der sich immer wieder gerne hinsetzt, oft auf den Weg, ist der Große Blaupfeil:

14 Juni 15 Stallberg 080

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Großer Blaupfeil (Orthretum cancellatum)

Im Brühler Schlosspark tummelt sich momentan so einiges, darunter auch der Große Blaupfeil. Als Gernesitzer und Dulder ist er sich kaum jemals zu schade, für ein paar Bilder zu posieren. 😉

Zuerst ein Weibchen auf dem Weg, ein Stückchen weg vom Wasser:

4 Juni 15 Brühl 060

4 Juni 15 Brühl 065

Und ein Männchen:

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4 Juni 15 Brühl 240

4 Juni 15 Brühl 259


Auf Tuchfühlung mit dem Großen Blaupfeil

Große Blaupfeile gibt es noch und noch in Weidenpesch, an den Ufern jagen sich die Männchen, im Gras meistens waren die frischen Weibchen zu finden. Aber anders als erwartet, wollten mich die Männchen in diesem Jahr mit der Kamera einfach nicht nahe genug herankommen lassen. Bei Annäherung auf zwei Meter spätestens nahmen sie Reißaus. Etwas wehmütig erinnerte ich mich an das Exemplar, das ich einmal bei einem Sonnenbad in der Wahner Heide getroffen hatte, das mich bis auf 15 cm herankommen ließ. Doch am Sonnabend war es endlich so weit – ein geduldiges Männchen saß mir eine Weile Modell.

Später war am großen See wildes Treiben, die Paarungsräder flogen fast die ganze Zeit laut „brummend“ herum, da sie ständig von einzelnen Männchen verfolgt wurden. Ein Weibchen, das gerade Eier ablegen wollte, wurde sofort wieder vom nächsten Männchen ergriffen. Ein paar mal fand ich sie dann aber auch sitzend vor.

2 August 2014 WP 048 2 August 2014 WP 061 2 August 2014 WP 093a 2 August 2014 WP 072 2 August 2014 WP 075 2 August 2014 WP 088 2 August 2014 WP 064 2 August 2014 WP 066 2 August 2014 WP 090 2 August 2014 WP 351 2 August 2014 WP 355 2 August 2014 WP 414 2 August 2014 WP 403


Libellen am Rielteich I

Zuerst begegnete mir ein Großer Blaupfeil, der gerade sein Frühstück verzehrte.

Austria Juni 14 135 Austria Juni 14 142 Austria Juni 14 529

Hufeisenazurjungfern, zu Beginn ein „Dreiflügli“:

Austria Juni 14 168 Austria Juni 14 227 Austria Juni 14 241 Austria Juni 14 373 Austria Juni 14 379

Der Plattbauch:

Austria Juni 14 182 Austria Juni 14 276

Die Blaue Federlibelle:

Austria Juni 14 197 Austria Juni 14 194 Austria Juni 14 479

Die Blutrote Heidelibelle

Austria Juni 14 325 Austria Juni 14 328 Austria Juni 14 417 Austria Juni 14 442 Austria Juni 14 463 Austria Juni 14 504 Austria Juni 14 510


Libellen am Plessower See

Ganze zwei Stunden konnte ich in meiner Urlaubswoche der Libellensuche widmen. Ich wusste, wo ich suchen muss, dass ich in diesen zwei Stunden am späten Vormittag allerdings 11 Arten zählen würde, damit hatte ich allerdings nicht gerechnet. Und dann noch der Hammer: eine für mich neue Art, die Fledermausazurjungfer. Zwei Arten konnte ich nicht fotografisch festhalten: eine Smaragdlibellenart und die Große Königslibelle. Als ich den Weg an der Wiese entlang ging, die sich an den sumpfigen Uferstreifen anschließt, hörte ich plötzlich ein laut knisterndes Aufbrummen und sah eine Große Königslibelle davonfliegen. Nach ein paar Schritten fand ich ihr Opfer, das sie gerade verlassen hatte. Leider war es eine schöne große und noch recht frische weibliche Blaugrüne Mosaikjungfer. Ihre Farben waren noch ganz blass. Sie war sehr schlimm angefressen, auch der Kopf hing praktisch nur noch am sprichwörtlichen seidenen Faden. Ich dachte, sie sei tot, als ich sie berührte, bewegte sie aber noch die Beine. Als ich zwei Stunden später wieder an ihr vorbei kam, lebte sie immer noch!!! Armes Ding! Klickt das Bild an, um die Details zu sehen.

Angefressene Cyanea

Blaue Federlibelle, Weibchen und Männchen:

16 Juni 14 Plessower See 003 16 Juni 14 Plessower See 040

Die Große Pechlibelle, das erste Exemplar ist übersäht mit Milben. Die beiden unteren Weibchen zeigen sich noch in ihren bunten Jugendkleidern:

16 Juni 14 Plessower See 017 16 Juni 14 Plessower See 182 16 Juni 14 Plessower See 256

Hufeisenazurjungfer und Gemeine Becherjungfer:

16 Juni 14 Plessower See 030 16 Juni 14 Plessower See 154

Eine Überraschung war auch die erste Gemeine Binsenjungfer, die ich dieses Jahr sah:

16 Juni 14 Plessower See 051 16 Juni 14 Plessower See 107

Die Fledermausazurjungfer:

16 Juni 14 Plessower See 174

16 Juni 14 Plessower See 198 16 Juni 14 Plessower See 201

Großer Blaupfeil, zwei frische Weibchen, zwei frische Männchen und ein Paarungsrad:

16 Juni 14 Plessower See 228a 16 Juni 14 Plessower See 288 16 Juni 14 Plessower See 266 16 Juni 14 Plessower See 273 16 Juni 14 Plessower See 340

Und die letzte Überraschung des Tages war, dass auch schon Blutrote Heidelibellen da waren, noch nicht ausgefärbt, Männchen und Weibchen:

Blutrote 16 Juni 14 Plessower See 308

Mit meiner Beute war ich sehr zufrieden, wenn ich auch gerne noch ein paar Stündchen länger geblieben wäre. 🙂


Großer Blaupfeil (Orthretum cancellatum)

Frisch nach dem Schlupf sind Männchen und Weibchen leuchtend gelb, am besten zu unterscheiden sind sie für mich wieder an den Hinterleibsanhängen. Die Männchen entwickeln später eine blaue Bereifung am Hinterleib, während die Farbe der Weibchen in eine schlammig anmutende Mischung von schmutzigem Gelb, staubigem Grau-Schwarz und Braun und Beige übergeht.

Zuerst hier ein frisches Männchen mit einem etwas eingedellten linken Vorderflügel:

07 Juni 14 WP 197 07 Juni 14 WP 231 07 Juni 14 WP 266

Folgend das ausgefärbte Blaupfeil-Männchen, wie man es meistens antrifft:

07 Juni 14 WP 434 07 Juni 14 WP 429 07 Juni 14 WP 422

Hier ein frisches Weibchen mit einem ebenfalls leicht verkrüppelt ausgehärtetem linken Vorderflügel:

9 Juni 14 WP 001 9 Juni 14 WP 018

Und hier noch ein älteres Weibchen und zum Schluss ein Paarungsrad:

07 Juni 14 WP 300 07 Juni 14 WP 302 9 Juni 14 WP 034 9 Juni 14 WP 037 9 Juni 14 WP 046

 


Altes Weibchen Großer Blaupfeil (Orthetrum cancellatum)

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