Beiträge mit Schlagwort “Exuvie

Imperator from outer space…

Schnittig, erstaunlich und ein bisschen „spacig“, oder? Exuvien (Larvenhüllen) der Großen Königslibelle, Anax imperator. Stellt Euch doch bloß mal vor, wie diese großen Flügel in diese hier gut sichtbaren kleinen Flügeltaschen gepasst haben…

1 Juni 14 WP 136 1 Juni 14 WP 310 Exuvien1 Exuvien2 07 Juni 14 WP 365

… und beim nächsten Mal seht Ihr das, was dort herausgekommen ist. 🙂

 

Advertisements

Nachlese

Wenn man sie näher betrachtet, besonders GANZ nahe, wie ich es hier leider nicht bieten kann, aber z. B. Marc Berkery, verlieren Spinnen meistens ihren Gänsehautfaktor und sind doch auch ganz hübsch anzusehen und natürlich kunstvoll gestaltet. Trotzdem kann ich mir ein etwas missgünstiges „Ohhh“ nicht verkneifen, wenn sich ausgerechnet eine Libelle auf deren Speiseplan wiederfinden muss, weil sie sich im Netz verfangen hat, so wie diese Große Pechlibelle, die hier das Pech hatte:

15Sept13_Kaster 061

15Sept13_Kaster 066

15Sept13_Kaster 070

Eine sehr gut unter dem Halm getarnte Spinne:

15Sept13_Kaster 171

Diese Große Pechlibelle hatte Glück, weil sie von Heide aus einem Spinnennetz gehoben wurde:

15Sept13_Kaster 289

15Sept13_Kaster 155

Exuvie einer Kleinlibelle, die Simon gefunden hat:

15Sept13_Kaster 295

15Sept13_Kaster 296


Von der Larve zur Libelle

Heute zeige ich Euch mal ein paar dokumentarische Bilder. Ein großer Wunsch von mir ist es, mal die „Geburt“ einer Libelle mitzuerleben und fotografisch festhalten zu können. Vorerst gibt es nur einen Zusammenschnitt einzelner Schritte.

Während bei Großlibellenarten das Larvenstadium, das die Tiere im Wasser verbringen, mehrere Jahre dauern kann, ihre Lebenszeit als Libellen dagegen leider nur einige Wochen, dauert es bei Kleinlibellen, wie hier der „Großen Pechlibelle“ ungefähr ein Jahr. Dann kommt sie, oft an einem Schilfgras, aus dem Wasser und bringt ihre Larvenhaut an einer „Sollriss-Stelle“ am Kopf und Rücken zum Platzen, zieht sich rücklings aus ihr heraus und wartet die Entfaltung und Aushärtung ihrer Flügel ab. Die verlassene Larvenhaut, Exuvie genannt, bleibt am Halm hängen.

Die Larve auf dem Seerosenblatt hatte ich letztes Jahr im Botanischen Garten in Bonn gesehen, hatte wegen des schlechten Wetters aber leider keine Zeit, ihre weitere Entwicklung zu beobachten. Die Exuvie in der Bildmitte und die sich in unmittelbarer Nähe aufhaltende Pechlibelle habe ich letztes Wochenende in der Kölner Flora entdeckt – die allererste Libelle, die ich dieses Jahr gesehen habe. Da weit und breit keine andere Libelle zu sehen war, gehe ich davon aus, dass diese Exuvie zu dieser Libelle gehörte. Schön sieht so eine Larvenhaut ja nicht aus, aber ich fand es mal ganz interessant, so etwas zu sehen und wollte es Euch zeigen.

Der Name „Große Pechlibelle“ ist etwas irreführend, sie ist zwar im Vergleich zur „Kleinen Pechlibelle“ ein paar Millimeter größer, diese hier war allerdings auch nur ca. 3 cm lang, die Exuvie ca. 2,5 cm.