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Großer Blaupfeil – Orthetrum cancellatum

Die ersten drei Bilder sind frische Weibchen, danach kommt ein älteres, schon „nachgedunkeltes“ Weibchen und zum Schluss ein Männchen.

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Feuerlibellen beim Sonnenbad ♂

Auf meiner ersten ausgiebigen Libellentour am Sonntag traf ich neun Libellenarten an, die Feuerlibelle war eine der sechs Großlibellenarten. Einige Männchen setzten sich im gleichen Bereich immer wieder zum Sonnenbad hin. Neun klingt zwar erst mal viel, allerdings waren es jeweils nur wenige Individuen und es war insgesamt wenig Flugverkehr, verglichen mit dem, was sich in Vorjahren in diesem Gebiet tummelte. Gleich mehrere Männchen der Feuerlibelle anzutreffen, hat mich aber doch sehr gefreut.


Becherjungfern-Potpourri

Die ersten drei sind Männchen, die weiteren vier Weibchen, das letzte davon zeigt ein ganz frisches.


Pechlibellen-Potpourri – Große Pechlibelle – Ischnura elegans

Glück mit den Pechlibellen: Ich traf einige Damen in ihren farbenfrohen Jugendkleidern an. Lila-Blau und Pink-Orange stehen ihnen sehr gut. 🙂

Und noch zwei Männlein in Türkis und Blau und ein Paarungsrad:

Und noch mal zum Größerklicken:


Spitzenfleck ♂ Libellula fulva

Um einen frischen – noch braunen – Spitzenfleck zu erwischen, war ich dieses Jahr zu spät dran. Im Brühler Schlosspark hatte ich am Sonnabend aber das Glück, zwei ausgefärbte Männchen zu finden; am Abdomen zwar schon etwas „abgegriffen“ und lädiert, aber immer noch mit schönen „Mondsteinaugen“. Die „Nahaufnahme“ ist ein Ausschnitt.


Feuerlibelle ♀ Crocothemis erythraea


Vierfleck – Libellula quadrimaculata – Teil 2 ♂


Vierfleck – Libellula quadrimaculata – Teil 1 ♀

Am 6. Mai hatte ich dieses Jahr das erste Mal die Gelegenheit, auf einem Spaziergang nach Libellen Ausschau zu halten. An dem kleinen Teich in Finkens Garten im Kölner Süden tummelten sich eine ganze Reihe Vierflecke, einige Smaragdlibellen und auch ein Früher Schilfjäger ließ sich kurz blicken. An Kleinlibellen gab’s die Frühe Adonislibelle, einige Hufeisenazurjungfern und eine Große Pechlibelle.

Nach einer Weile entdeckte ich im Gras ein frisch geschlüpftes Vierfleckweibchen, das, an ihrer Exuvie sitzend, dabei war, ihren Körper und die Flügel aufzupumpen. Ich beobachtete sie, bis es ihre Flügel geöffnet hatte. Den Jungfernflug konnte ich leider nicht mehr abwarten, das Aushärten der Flügel dauerte zu lange. Die folgenden Bilder entstanden innerhalb von 50 Minuten.


Blaugrüne Mosaikjungfern beim Sonnenbad – Aeshna cyanea ♂

Als ich gestern den warmen Sonnentag in der Kölner Flora genoss, schaute ich mich auch am kleinen Tümpel um. Schon von Weitem sah ich ein größeres Kaliber am Schilfrand patrouillieren. Es konnte nur eine Blaugrüne oder eine Herbst-Mosaikjungfer sein. Als ich näher kam, inspizierte sie mich Eindringling sofort. Ich beobachtete sie eine Weile freudig und dachte dann: Darauf, dass die sich mal hinsetzt, brauchst du wohl keine große Hoffnung haben. Allzu oft wurde mir das Glück, gemütlich sitzende männliche A. cyaneas anzutreffen, nicht zuteil. Kaum hatte ich den Gedanken zu Ende gedacht – zack! – saß sie bzw. er unten am Schilfrand in der Sonne und putzte sich ausgiebig die Augen, bevor er einfach mal ’ne ganze Weile abhing. Leider hatte ich das Macro nicht dabei, dann wären die Bilder besser geworden, aber auch so konnte ich mein Glück kaum fassen. Nachdem ich mich sattgeknipst hatte, sah ich ein zweites Männchen am selben Schilfrand auf und ab fliegen, das sitzende war tiefenentspannt. Schließlich ließ sich auch das zweite Männchen zirka einen Meter daneben nieder und sonnte sich. Ich umrundete den Teich noch mal, das erste Exemplar saß immer noch an Ort und Stelle. Zwischen dem ersten und letzten Foto vergingen 20 Minuten und ich war schließlich derjenige, der zuerst weiter ging. Wir wollten einfach alle nur die Sonne genießen.