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Libellen-Potpourri vom Juni

Manchmal haben andere Sachen Priorität oder Umstände ändern sich. Zur Wiederbelebung meines sträflich vernachlässigten Blogs hier meine ersten Libellenbilder dieses Jahr von Anfang Juni; zuerst ein Paarungsrad von Hufeisenazurjungfern:

Paarungsrad Gemeine Becherjungfern

Große Königslibelle bei der Eiablage

Vierfleck

Plattbauch

Blaue Federlibelle

Großer Blaupfeil, Männchen

Großer Blaupfeil, Weibchen

 


Gemeine Weidenjungfer (Lestes viridis)

Zuerst ein Weiblein, dann ein Männlein.

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Gemeine Winterlibelle (Sympecma fusca)

Zuerst zwei Männchen, dann ein Weibchen.

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Große Pechlibelle (Ischnura elegans)

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Großes Granatauge (Erythromma najas)

Dieses Jahr sieht es bei mir etwas mau aus mit Libellentouren und ich hatte daher keine Gelegenheit, mich ordentlich einzuschießen und die Tierchen bei wenigen Gelegenheiten anderswo als in Parks und Gärten zu suchen. Besonders nah konnte ich daher auch nicht an diese paar Großen Granataugen herankommen, die ich im Brühler Schlosspark fand. Die Bilder sind daher allesamt starke Ausschnitte. Trotzdem habe ich mich gefreut, dass sie da waren.
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Das Männchen liegt hier auf der Wasseroberfläche, während es das Eier legende Weibchen, das untergetaucht ist, immer noch festhält während dieser Verrichtung. Auf dem linken Bild kann man das Weibchen sehen. Bei Wikipedia steht Folgendes zu dieser Vorgehensweise: „Das Paar legt die Eier in Wasserpflanzenstängel, wobei es im Extremfall bis zu 60 cm tief ins Wasser eintauchen und dort fast eine Stunde verbleiben kann. In manchen Fällen entkoppelt sich das Männchen vor dem völligen Abtauchen und wartet an der Oberfläche auf das zurückkehrende Weibchen. Hat dieses seine submerse Eiablage beendet, lässt es den Pflanzenstängel los und treibt wie ein Korken nach oben.“ Solltet Ihr also mal so ein untergetauchtes „Stäbchen“ sehen, wähnt es nicht in Lebensgefahr, aus der es zu retten wäre, wie ich das mal gemacht habe. 😉

Großes Granatauge

Rendezvous zu dritt: Links ein Paarungsrad, rechts darunter ein Männchen:

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Hufi mit Flügeldefekt

Die warmen letzten Tage nutzte ich, um mich mal nach Libellen umzusehen. Wenn ich mich an den Funddaten der letzten Jahre orientiere, war da inzwischen schon einiges los. Dieses Jahr war es aber lange kalt, die Funde hielten sich in Grenzen. Trotzdem hatte ich Glück und fand mehrere Smaragdlibellen (Falkenlibelle), die entweder gerade zum Jungfernflug aufflogen, eine, die kurz davor war und eine, die gerade erst geschlüpft war. Während ich zirka eine Stunde und zwanzig Minuten bei ihr bzw. ihm verbrachte und das Aufpumpen des Körpers und der Flügel und die Färbung beobachtete, fand ich nebenan diesen kleinen Kerl, eine männliche Hufeisenazurjungfer; einer der Flügel war leider verkrüppelt ausgehärtet. Ich hoffe, er kann trotzdem einigermaßen fliegen. Eine kurze Einladung auf meine Hand nahm er an.

5 Mai 15 Brühl 212

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5 Mai 15 Brühl 233

Mehr in den nächsten Tagen…


Die Gemeine Binsenjungfer (Lestes sponsa) ♂

Leider hatte ich an diesem windigen Tag nur Männchen vor die Kamera bekommen.
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13 Aug KMF 247

13 Aug KMF 261

 

 


Kleine Binsenjunger (Lestes virens)

Die mit der blauen Bereifung an den Hinterleibssegmenten sind die Männlein, die anderen die Weiblein:

14 Aug 15 Bichel 143

13 Aug KMF 029

13 Aug KMF 214a

13 Aug KMF 176

13 Aug KMF 201b


Federleichtes Herzchen (Platycnemis pennipes)

Ein Kleinlibellen-Paarungsrad in typischer Herzform, hier: Blaue Federlibelle.

11 Juli 15 HöSee 050