Beiträge mit Schlagwort “Blaugrüne Mosaikjungfer

Blaugrüne Mosaikjungfern beim Sonnenbad – Aeshna cyanea ♂

Als ich gestern den warmen Sonnentag in der Kölner Flora genoss, schaute ich mich auch am kleinen Tümpel um. Schon von Weitem sah ich ein größeres Kaliber am Schilfrand patrouillieren. Es konnte nur eine Blaugrüne oder eine Herbst-Mosaikjungfer sein. Als ich näher kam, inspizierte sie mich Eindringling sofort. Ich beobachtete sie eine Weile freudig und dachte dann: Darauf, dass die sich mal hinsetzt, brauchst du wohl keine große Hoffnung haben. Allzu oft wurde mir das Glück, gemütlich sitzende männliche A. cyaneas anzutreffen, nicht zuteil. Kaum hatte ich den Gedanken zu Ende gedacht – zack! – saß sie bzw. er unten am Schilfrand in der Sonne und putzte sich ausgiebig die Augen, bevor er einfach mal ’ne ganze Weile abhing. Leider hatte ich das Macro nicht dabei, dann wären die Bilder besser geworden, aber auch so konnte ich mein Glück kaum fassen. Nachdem ich mich sattgeknipst hatte, sah ich ein zweites Männchen am selben Schilfrand auf und ab fliegen, das sitzende war tiefenentspannt. Schließlich ließ sich auch das zweite Männchen zirka einen Meter daneben nieder und sonnte sich. Ich umrundete den Teich noch mal, das erste Exemplar saß immer noch an Ort und Stelle. Zwischen dem ersten und letzten Foto vergingen 20 Minuten und ich war schließlich derjenige, der zuerst weiter ging. Wir wollten einfach alle nur die Sonne genießen.

 

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Der Teichchef macht ’ne Pause ♂ (Aeshna cyanea)

Endlich war es mir vergönnt, nach sehr langer Zeit mal wieder eine sitzende Blaugrüne Mosaikjungfer zu finden. Herumsausen sah ich sie bereits sehr lange. Sie bzw. er hatte den Tümpel verteidigt, das Gras und Gestrüpp nach Weibchen abgesucht und mich auch schon unentwegt bis auf 30-cm-Abstand inspiziert. Nun sah ich ihn langsam suchend am Sanddorngebüsch entlang fliegen und tatsächlich Platz nehmen! Wie mir da das Herz höher schlug!!! Die Ergebnisse seht Ihr hier:

28 Sept 14 WP 177 28 Sept 14 WP 175 28 Sept 14 WP 186 28 Sept 14 WP 167 28 Sept 14 WP 195 28 Sept 14 WP 008 28 Sept 14 WP 223


Der Teich-Chef auf Patrouille (Aeshna cyanea)

Gemein, gemein! Da hätte ich das erste Mal die Chance gehabt, eine Braune Mosaikjungfer – nämlich bei der Eiablage – zu erwischen, und der Typ hat sie mir mit seinem Boss-Gehabe wieder verjagt. Das Männchen der Blaugrünen Mosaikjungfer flog in einer Tour die Ufer ab und scheuchte alles auf, was nicht niet- und nagelfest war. Naja, wenigstens den hab ich dann noch im Flug erwischen können.

Grassau KMF 18 Aug 14 568a


Libellen am Plessower See

Ganze zwei Stunden konnte ich in meiner Urlaubswoche der Libellensuche widmen. Ich wusste, wo ich suchen muss, dass ich in diesen zwei Stunden am späten Vormittag allerdings 11 Arten zählen würde, damit hatte ich allerdings nicht gerechnet. Und dann noch der Hammer: eine für mich neue Art, die Fledermausazurjungfer. Zwei Arten konnte ich nicht fotografisch festhalten: eine Smaragdlibellenart und die Große Königslibelle. Als ich den Weg an der Wiese entlang ging, die sich an den sumpfigen Uferstreifen anschließt, hörte ich plötzlich ein laut knisterndes Aufbrummen und sah eine Große Königslibelle davonfliegen. Nach ein paar Schritten fand ich ihr Opfer, das sie gerade verlassen hatte. Leider war es eine schöne große und noch recht frische weibliche Blaugrüne Mosaikjungfer. Ihre Farben waren noch ganz blass. Sie war sehr schlimm angefressen, auch der Kopf hing praktisch nur noch am sprichwörtlichen seidenen Faden. Ich dachte, sie sei tot, als ich sie berührte, bewegte sie aber noch die Beine. Als ich zwei Stunden später wieder an ihr vorbei kam, lebte sie immer noch!!! Armes Ding! Klickt das Bild an, um die Details zu sehen.

Angefressene Cyanea

Blaue Federlibelle, Weibchen und Männchen:

16 Juni 14 Plessower See 003 16 Juni 14 Plessower See 040

Die Große Pechlibelle, das erste Exemplar ist übersäht mit Milben. Die beiden unteren Weibchen zeigen sich noch in ihren bunten Jugendkleidern:

16 Juni 14 Plessower See 017 16 Juni 14 Plessower See 182 16 Juni 14 Plessower See 256

Hufeisenazurjungfer und Gemeine Becherjungfer:

16 Juni 14 Plessower See 030 16 Juni 14 Plessower See 154

Eine Überraschung war auch die erste Gemeine Binsenjungfer, die ich dieses Jahr sah:

16 Juni 14 Plessower See 051 16 Juni 14 Plessower See 107

Die Fledermausazurjungfer:

16 Juni 14 Plessower See 174

16 Juni 14 Plessower See 198 16 Juni 14 Plessower See 201

Großer Blaupfeil, zwei frische Weibchen, zwei frische Männchen und ein Paarungsrad:

16 Juni 14 Plessower See 228a 16 Juni 14 Plessower See 288 16 Juni 14 Plessower See 266 16 Juni 14 Plessower See 273 16 Juni 14 Plessower See 340

Und die letzte Überraschung des Tages war, dass auch schon Blutrote Heidelibellen da waren, noch nicht ausgefärbt, Männchen und Weibchen:

Blutrote 16 Juni 14 Plessower See 308

Mit meiner Beute war ich sehr zufrieden, wenn ich auch gerne noch ein paar Stündchen länger geblieben wäre. 🙂


Blaugrüne Mosaikjungfer bei der Eiablage

Auf dem Moosbett war sie wunderbar getarnt.


Schilf-Schönheiten am gepflegten Tümpel

Wer Petra’s Blog verfolgt, erinnert sich sicher noch an die Schillernden Schilf-Schönheiten im Tümpel des Grauens und den dazugehörigen Nachtrag. Das Tümpelchen sollte sich ja inzwischen nicht mehr gar so grauenvoll darstellen, und so statteten Petra und ich am Donnerstag diesem Wässerchen einen Besuch ab in der Hoffnung, vielleicht die eine oder andere hübsche „Drachenfliege“ dort anzutreffen. Und tatsächlich schwirrte uns kurz nach Ankunft eine solche Schönheit entgegen und unterzog uns – gemeinsam mit ihren Artgenossen – immer wieder einer genauen Untersuchung, indem sie uns bis auf Armlängenabstand umschwirrte und musterte. Die Versuche, sie im Flug zu erwischen, waren eine verflixt schwierige Angelegenheit, und ich war überrascht, überhaupt ein paar zeigbare Bilder auf der Speicherkarte zu finden. Nur einen ganz kurzen Moment hatte sie eine kleine Rast an einem Schilfstängelchen gemacht, wo Petra sie bzw. ihn erwischen konnte, denn es handelte sich um ca. drei Männchen der Blaugrünen Mosaikjungfer, die wir am Teich sahen, welcher sich inzwischen in einem hübschen und gepflegten Zustand präsentierte. Als die Sonne stärker hervorkam, zeigten sich auch noch die roten Männchen der Gemeinen Heidelibelle, welche sich oft zum Sonnen hinsetzen und sich auch ohne Weiteres über längere Zeit fotografieren lassen, wenn man ein kleines bisschen vorsichtig herangeht. Das blaue Männchen der Gebänderten Prachtlibelle stattete uns nur einen sehr kurzen und schüchternen Besuch ab und ward hernach nicht mehr gesehen. Schade eigentlich! 🙂

Nachtrag: Petras Bilder von diesem Tag.


Blaugrüne Mosaikjungfer

Das war wie ein Geschenk heute, mit dem ich überhaupt nicht gerechnet hatte, denn es war sehr wechselhaft, immer wieder wolkig und auch nicht besonders warm. Im Augenwinkel sah ich einen „Brummer“ schwirren, wandte den Kopf um, und da landete sie auf dem Bäumchen und versuchte, ein paar Sonnenstrahlen zu erhaschen. Leider konnte ich aus keinem anderen Winkel an sie herankommen, weil überall Beete waren, auf die man im Botanischen Garten besser nicht treten sollte. 😉