Natur

Blaugrüne Mosaikjungfern beim Sonnenbad – Aeshna cyanea ♂

Als ich gestern den warmen Sonnentag in der Kölner Flora genoss, schaute ich mich auch am kleinen Tümpel um. Schon von Weitem sah ich ein größeres Kaliber am Schilfrand patrouillieren. Es konnte nur eine Blaugrüne oder eine Herbst-Mosaikjungfer sein. Als ich näher kam, inspizierte sie mich Eindringling sofort. Ich beobachtete sie eine Weile freudig und dachte dann: Darauf, dass die sich mal hinsetzt, brauchst du wohl keine große Hoffnung haben. Allzu oft wurde mir das Glück, gemütlich sitzende männliche A. cyaneas anzutreffen, nicht zuteil. Kaum hatte ich den Gedanken zu Ende gedacht – zack! – saß sie bzw. er unten am Schilfrand in der Sonne und putzte sich ausgiebig die Augen, bevor er einfach mal ’ne ganze Weile abhing. Leider hatte ich das Macro nicht dabei, dann wären die Bilder besser geworden, aber auch so konnte ich mein Glück kaum fassen. Nachdem ich mich sattgeknipst hatte, sah ich ein zweites Männchen am selben Schilfrand auf und ab fliegen, das sitzende war tiefenentspannt. Schließlich ließ sich auch das zweite Männchen zirka einen Meter daneben nieder und sonnte sich. Ich umrundete den Teich noch mal, das erste Exemplar saß immer noch an Ort und Stelle. Zwischen dem ersten und letzten Foto vergingen 20 Minuten und ich war schließlich derjenige, der zuerst weiter ging. Wir wollten einfach alle nur die Sonne genießen.

 

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Sandskulpturen-Festival auf Usedom 2017

Bei meinem Usedom-Besuch sah ich mir auch das Sandskulpturen-Festival in Ahlbeck an, das allerdings eher eine Ausstellung ist. Die Skulpturen wurden vor Monaten in der Halle hergestellt und können dort gegen Eintritt betrachtet werden. Der erste Eindruck war ernüchternd, denn ich hatte Sandskulpturen aus Fernsehbeiträgen im Kopf, die schön am Strand unter freiem Himmel gebaut waren. Hier unter der hellen Dachplane war das Licht diffus, aber was noch schlimmer war: die kunstvollen und teils sehr filigranen Werke kamen in dieser Halle mit den Wänden, der Decke und der Konstruktion überhaupt nicht zur Geltung. Die meisten Bilder, die ich schon eher lieblos machte, ordnete ich gleich als „für die Tonne“ ein. Ich versuchte, ein paar Ausschnittsbilder zu machen, damit man den unschönen Hintergrund nicht sieht. Als ich dann die paar Bilder sichtete, die ich mit der Kamera und mit dem Handy gemacht hatte, fing ich an, an einem herumzuspielen, radierte den Hintergrund aus, und dann ergab eins das andere. Das Ergebnis seht Ihr hier – zum Teil extrem farblich verfälschte Bilder. Am Ende hat es mir Spaß gemacht, die Bilder so zu verändern und ich finde das Ergebnis ganz witzig. Ganz am Ende habe ich drei Originalbilder als Beispiel eingefügt, auf denen Ihr den ollen Hintergrund sehen könnt.


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Ostsee-Impressionen – 2


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Ostsee-Impressionen – 1


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Dahlienzauber in der Flora – II


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Dahlienzauber in der Flora – I


Plitvicer Seen im Mai

Ende Mai habe ich noch mal ein paar Tage an den Plitvicer Seen verbracht. Es war nicht ganz so voll wie letztes Jahr im August, aber auch schon voll genug. Da ich mit meinem Vater unterwegs war, habe ich erst gar kein Stativ mitgenommen. Einige Schnappschüsse sind trotzdem ganz schön geworden, finde ich.


Libellen-Potpourri vom Juni

Manchmal haben andere Sachen Priorität oder Umstände ändern sich. Zur Wiederbelebung meines sträflich vernachlässigten Blogs hier meine ersten Libellenbilder dieses Jahr von Anfang Juni; zuerst ein Paarungsrad von Hufeisenazurjungfern:

Paarungsrad Gemeine Becherjungfern

Große Königslibelle bei der Eiablage

Vierfleck

Plattbauch

Blaue Federlibelle

Großer Blaupfeil, Männchen

Großer Blaupfeil, Weibchen

 


Frühling in Köln

Die Japanische Kirsche vor dem OLG in Köln letzte Woche: