Gildehauser Venn

Am Samstag fand sich eine Gruppe von 10 Libellenfreunden am Gildehauser Venn, einem Heide- und Moorgebiet zwischen NRW, Niedersachsen und den Niederlanden in der Nähe von Bad Bentheim ein. Es war ursprünglich warmes und sonniges Wetter angesagt und wir wollten dort die Torf- und die Hochmoor-Mosaikjungfer suchen. Doch das nieselige Grau während der Fahrt verstärkte sich bei Ankunft noch zu einer regelrechten Nebelsuppe, so dass der Tag nicht besonders günstig zur Libellenjagd erschien. Der Himmel blieb den ganzen Tag bedeckt, es nieselte hin und wieder, die Sonne erschien nur kurz milchig hinter den Wolken. Trotzdem ließen sich – zwar nicht die erhofften – aber doch einige andere Libellenarten finden, zur besonderen Freude der Experten der Gruppe die offenbar in Deutschland schon seit Jahren vermisste Gefleckte Heidelibelle. Dieses Tierchen zu erwischen, war nicht leicht, immer wieder entwischte sie. Es gab eine Menge Binsenjungfern, hier die Kleine und die Gemeine, eine Gemeine Becherjungfer, danach folgt die Schwarze Heidelibelle und zum Schluss die Gefleckte Heidelibelle – für mich natürlich auch eine neue Art. Ein paar Spinnen, eine Schnake, ein C-Falter und eine Sumpfheuschrecke lockern den Beitrag etwas auf.

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11 Antworten

  1. Die Spinne in ihrem Netz ist genau so fotogen wie die Libellen. Tolle Aufnahmen wieder.

    9. September 2013 um 09:36

    • Danke Ute, ja, ich finde die Spinnen auch interessant, aber bei Weitem nicht so sehr wie die Libellen.😉

      9. September 2013 um 09:54

  2. Wieviele Arten hast Du nach dieser Exkursion jetzt insgesamt zusammen?😉 Also ich finde, Du hast die Gefleckte gut getroffen. Bei solchen Seltenheiten ist doch die Dokumentation an sich schon eine tolle Sache..

    9. September 2013 um 11:35

    • Bei der Gefleckten – in Anbetracht der Schwierigkeiten, sie zu erwischen – bin ich auch froh, sie einfach zu haben, es muss ja nicht immer „schön“ sein.😉 Ich glaube, es sind jetzt bei mir 34, ich muss noch mal kucken.

      9. September 2013 um 15:52

  3. sandrovalentin

    tolle Bilder!

    9. September 2013 um 18:00

  4. Liebe Cornelia,
    du hast hier sehr schöne Fotos von dieser sehr schönen, informativen und sooo interessanten Exkursion abgelichtet.
    Wem ist es schon vergönnt, an einem Tag Sympetrum danae und Sympetrum flaveolum zu sehen.
    Auch deine Fotos von der Natur gefallen mir sehr gut.
    Bei diesen Situationen finde ich es immer schade, nur das Makro-Objektiv drauf zu haben, und das Wechseln ist mir immer zu umständlich.
    Deshalb freue ich mich sehr, sie hier anschauen zu können.
    Liebe Grüße
    Ruth

    12. September 2013 um 07:42

    • Vielen Dank Ruth, das freut mich sehr. Ich finde das Wechseln auch sehr lästig, so dass ich nun schon mit Zoom und Makro losziehe an zwei Kameras, das Weitwinkel hatte ich zwar bei, war dann aber auch nicht in der Laune, es für ein paar Übersichten extra einzuwechseln. Die Bäume hier habe ich zum Teil mit dem Makro geknipst, wenige nur mit dem Tele. Die flaveolum habe ich ja vorher noch nie gesehen, die verdanken wir nur Dir!🙂

      12. September 2013 um 10:57

  5. PeM

    Hach, wenn ich den Nebel sehe, packt mich die Wehmut… Ich sollte meine müden Knochen demnächst wohl auch in der Frühe aus der Koje hieven und mich in die Schwanheimer begeben. Im Nebel, of course😉

    Was ist dieses verschrumpelte Ding, ein C-Falter? Wow, sieht eher aus wie ein verwelktes, oder welkendes Blatt, was aber mit Sicherheit auch seinen Grund hat. Sehr interessant!

    Die Bilder 4 und 5 (wenn ich das 4er- und das 2er-Set als eins zähle) gefallen mir hier am besten. Mit Ausnahme des Libellen-Makros („Schau mir in die Augen, Kleines…“), welches Dir SUPER gelungen ist!🙂

    23. September 2013 um 11:42

    • Danke, meine Liebe. Deine Nebelliebe kann ich nicht wirklich teilen.😉 Aber wenn’s Dich inspiriert, ist es ja gut. Diesen C-Falter hätte ich wohl auch nicht wahrgenommen, wenn nicht einer der Experten, die ein Auge dafür haben, ihn entdeckt und uns alle aufmerksam gemacht hätte. Ich kannte ihn nur von einigen Fotos. Verschrumpelt war er eigentlich nicht, aber seine Flügel sind sehr zackig gestaltet.

      23. September 2013 um 13:24

      • PeM

        Nee, klar net verschrumpelt, des war nur mein erster Eindruck😉

        25. September 2013 um 21:32

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