Mehr bunte Stäbchen

Auf den ersten Blick sehen all die „blauen Stäbchen“ fast gleich aus. Es sind Azurjungfern verschiedener Art. Man muss genau hinkucken, um sie voneinander unterscheiden zu können. Hier habe ich ein Pärchen der Becher-Azurjungfer, heute eher Gemeine Becherjungfer genannt, im Paarungsrad entdeckt. Das Weibchen hat offenbar einen verklebten Flügel.

Während sie den Samen aus seiner Samentasche „abholt“, putzt er sich mal eben die Augen:

Ein Weibchen der Großen Pechlibelle sucht einen Platz für die Eiablage.

Auch zum ersten Mal habe ich eine Gemeine Binsenjungfer entdeckt, hier ein Männchen mit einem offenbar verkümmerten linken Vorderbein. Dieses Mal hatte ich große Probleme mit der Bestimmung, es schien immer ein Detail nicht zu passen. Aber das Team von Waldschrat-Online weiß immer Rat! Die bei erwachsenen männlichen Gem. Binsenjungfern übliche blaue Bereifung fehlte diesem frischen Exemplar einfach noch.

10 Antworten

  1. PeM

    Das mag jetzt irgendwie blöd klingen, aber es ist tatsächlich so – die Gemeine Binsenjungfer sieht genauso aus, wie ich sie mir vorgestellt habe🙂 Durch die helle Farbgebung auf der Unterseite ihres Brustkorbs (?) wirkt sie zwar irgendwie nackt, aber der metallisch schimmernde Glanz, der sie sozusagen von Kopf bis Fuß durchzieht, macht aus ihr eine kleine Schönheit.
    Super erwischt, meine Liebe!

    Die beiden Close-Ups vom Azurjungfer-Männchen dürften eine ziemlich schwierige Angelegenheit gewesen sein, weil die doch so klein sind – gerade deshalb gefallen mir diese zwei Bilder mit am besten. Tja, an fehlendem Einsatz mangelt es Dir jedenfalls nicht! Was man von dem augenwischenden Männchen nicht gerade behaupten kann, um Gegenteil – da kommt doch nicht etwa Langeweile auf? *lach*

    Alles in allem wieder einmal eine sehr schöne Serie, Süße!

    27. Juni 2012 um 20:06

    • Danke schön, meine Liebe. Genau an diesen „nackt“ aussehenden Stellen des Oberkörpers, an der Unterseite des Hinterleibs und am Ende desselben bildet sich später diese blaue Bereifung von ähnlicher Art wie beim Plattbauch, Spitzenfleck und Großen Blaupfeil.

      Ja, es war eine sehr schwierige Angelegenheit, die Becherjungfern einzufangen, weil es sehr windig war, die auf den Steinen sitzende war am einfachsten zu kriegen.😉

      27. Juni 2012 um 21:04

  2. „Wissenschaftlich“ kann ich da leider nicht mitreden, aber die Bilder sind mal wieder einfach Spitze.

    27. Juni 2012 um 21:38

    • Freut mich, danke!🙂 Wissenschaftlich kann ich ja auch nicht mitreden, ich versuche nur, ein paar kleine Infos dazuzugeben.

      27. Juni 2012 um 22:39

  3. Von den Blauen sind 101 und 159 sind meine Faves. Wieder klasse Aufnahmen Nelia. Die „Gemeine“ Binsenjungfer kann so gemein nicht sein, so schön wie die schillert. Gefällt mir, das Libellchen.

    27. Juni 2012 um 22:22

  4. Einmal mehr sehr intime Einblicke in die Welt und das Leben der Libellen. Wunderbar.
    LG Michel

    28. Juni 2012 um 07:33

    • Danke schön! Ich habe mit Schrecken festgestellt, dass ich in diesem tollen Libellenmonat nur einmal Zeit gefunden hab, nach ihnen zu kucken. Es geht immer alles so schnell vorbei!

      28. Juni 2012 um 09:43

  5. hier bin ich wohl bei einer Naturfreundin gelandet..so schöne Bilder von den SCHNELLEN,die ich auch so mag.

    einen LG vom katerchen

    30. August 2012 um 11:25

    • Ja, Libellen faszinieren mich. Ich hoffe, dieses Jahr noch ein paar schöne Bilder zu bekommen.🙂

      30. August 2012 um 11:27

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