Crocothemis erythraea

oder Feuerlibelle heißt diese von oben bis unten knallrote Segellibelle. Ich habe sie am Sonnabend zum ersten Mal gesehen. Der Hinterleib ist ähnlich wie beim Plattbauch flach und breit. Ich konnte nachlesen, dass sie gerne am Boden sitzt, und genau so traf ich sie auch an. Sie setzte sich nicht, wie viele andere Großlibellen es gerne tun, auf hervorstehende Ästchen und Gräser, sondern landete immer wieder am Seeufer, wobei sie sich dieses Sonnenplätzchen zu meiner Überraschung mehrere Male mit einer anderen Segellibelle, dem Großen Blaupfeil, teilte. Hin und wieder lieferten sie sich scheinbar halbherzig eine kleine Jagd, um dann kurz darauf wieder wenige Zentimeter nebeneinander zu landen. Eins der Bilder habe ich zusammengesetzt, damit man sehen kann, wie nah sie beieinander saßen, denn ich konnte jeweils nur eine scharf aufs Bild bekommen.  

15 Antworten

  1. PeM

    Mensch, Du hast ja vielleicht ein Glück mit Deinen Libellen!
    Ungewöhnlich sehen die aus, die Segellibellen. Die sind ja wirklich von Kopf bis Fuß knallrot. Schade nur, dass sie lieber auf dem Boden sitzen…😉

    25. Juni 2012 um 00:33

    • Ja, das fand ich auch schade, so ist der Hinter-/Untergrund sehr unruhig und die Libelle kommt nicht so recht zur Geltung. Ich musste ziemlich lange warten und mich immer wieder ganz langsam nähern, damit ich endlich so nah heran konnte. Am besten klappt es, wenn man schon hockt und einfach wartet, bis sie wiederkommen, und wenn sie einen schon ein Weilchen gesehen und offenbar als „ungefährlich“ eingeordnet haben.🙂 Danke schön!

      25. Juni 2012 um 09:30

  2. Großartige Tiere. Und sehr intensive Bilder. Vor allem das abschließende ist großartig.
    LG Michel

    25. Juni 2012 um 07:56

  3. Danke, freut mich! Ich war auch erst mal froh, dass ich sie überhaupt erwischt habe. Das letzte gefällt mir wegen des weichen Hintergrundes auch am besten.

    25. Juni 2012 um 09:34

  4. Sehr gut hast du die Libellen aufgenommen. Die Fotos sind toll. Eine rote Libelle habe ich noch nie gesehen.

    25. Juni 2012 um 11:31

    • Danke Ute! Rote Libellen, wenn auch nicht ganz so knallrot, gibt es im Spätsommer und Herbst sehr oft zu sehen, die Männchen der Gemeinen, der Großen und der Blutroten Heidelibelle sind alle rot bis rotbraun. Auch die Adonislibellen sind rot.

      27. Juni 2012 um 01:02

  5. sagte ich schonmal, dass ich sehr fasziniert darüber bin, dass du auch alle diese arten überhaupt finden kannst!? ich habe heuer noch keine einzige libelle entdeckt!

    27. Juni 2012 um 08:43

    • Ich gehe auch gezielt extra nur wegen der Libellen los, ich suche, spähe und warte. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass, wenn man auf einem allgemeinen Streifzug ist, bei dem man neben den vielen anderen interessanten Motiven nur mit einem Auge auch auf Libellen achtet, sie einem viel weniger auffallen. Wenn Du in der Nähe stehende oder langsam fließende Gewässer mit guter Ufervegetation hast, wirst Du da mit Sicherheit auch einige dieser Luftakrobaten antreffen.😉 Sie sind auch oft an angelegten Teichen in Bot. Gärten z. B., eigentlich überall, wo sie schützende Vegetation und Futter und gute Eiablageplätze finden. Verschiedene Libellenarten bevorzugen verschiedene Arten von Gewässern, aber irgendwen trifft man eigentlich fast immer an.😉

      27. Juni 2012 um 10:30

      • da magst du natürlich recht haben. bei meinen letzten ausflügen war nicht sehr viel wasser und schon gar keine besonders ausgeprägte vegetation drumherum…
        also vielleicht sollte ich mal ganz besonders auf die bunten stäbchen achten ^.^

        27. Juni 2012 um 16:09

  6. Ich finde die feuerrote Libelle ebenfalls sehr, sehr schön. Die fällt schon auf!🙂

    Mir geht es da aber wie Paleica, ich sehe ab und an mal eine Libelle am Pool, aber bevor ich überhaupt die Kamera in der Hand hab, ist sie wieder unauffindbar. Aber vllt muss ich einfach mal gezielt auf Libellensuche gehen.

    Du machst die Fotos aber schon mit Stativ oder?

    27. Juni 2012 um 16:09

    • Oft kehren sie, wenn es ein schönes sonniges Plätzchen war, an dem sie sich niedergelassen hatten, nach dem Aufscheuchen wieder zu dem gleichen Punkt zurück, es lohnt sich also manchmal, einfach mit der Kamera „im Anschlag“ zu warten. Scheinbar gewöhnen sie sich auch langsam an einen, man muss langsame Bewegungen machen und seine Harmlosigkeit beweisen, dann kann man sich sehr nah heranpirschen.😉 Nein, ich schleppe kein Stativ mit, das würde auch bei fast allen Geländen und bei dem Wind, oder wenn man auf dem Boden robben muss, eh nichts nützen. Das würde sich nur lohnen, wenn die Libelle eh gerade nicht weg kann, also in der taubenetzten Morgenstarre oder beim Schlupf, bei manchen Arten auch bei der Paarung.

      27. Juni 2012 um 16:36

  7. Die Feuerlibelle ist ja wunderschön!! Der Blaupfeil natürlich auch. Dieser ist wirklich schön gefärbt. Das rote Tierchen hab ich vorher noch nie gesehen. Wir können und alle freuen, dass du dich für uns todesmütig in aller Herrgottsfrühe in’s Gebüsch wirfst.😉 Vielen Danke für die prima Bilder!!🙂

    29. Juni 2012 um 00:13

    • Haaa, danke liebe Dragn, aber diese Herrgottszeit war eher nachmittags zwischen 4 und 5.🙂 Ich war auch froh über diese Neuentdeckung, obwohl ich den Blaupfeil hübscher finde.

      29. Juni 2012 um 01:39

  8. Ich bin erneut von deinen Libellenfotos beeindruckt. Die Feuerlibelle ist total schön, das letzte Bild ist genial!
    LG Claudia

    5. Juli 2012 um 11:50

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