Die bunten Stäbchen

Kleinlibellen – man sieht sie jetzt wieder massenhaft. Die meistgesehenen Kleinlibellen sind jetzt die Hufeisenazurjungfer, die Große Pechlibelle, die Frühe Adonislibelle, die ich hier kürzlich schon vorgestellt hatte, und die Blaue Federlibelle. Die Azurjungfern sieht man in großer Menge als so genannte Tandems fliegen, im Paarungsrad an Halmen hängen und kurz danach gemeinsam bei der Eiablage – einzeln oder in Gruppen -, wobei das blaue Männchen das Weibchen immer noch am Genick festhält.

Hier zuerst die Hufeisenazurjungfer:

Kurz nach dem Schlupf:

Blaue Federlibelle:

Die Große Pechlibelle beiderlei Geschlechts, in verschiedenen Ausfärbungen

Diese Pechlibelle hatte leider Pech und musste der Spinne als Mahlzeit dienen:

13 Antworten

  1. Wahnsinn. Da hast Du wirklich eine wunderbare Location gefunden und nutzt sie ausgiebig. Wunderbare Bilder.
    LG Michel

    2. Juni 2012 um 08:09

    • Danke schön. Es sind mehrere Stellen, die ich im Umkreis von 2 bis 45 km abklappern kann.😉 Für ein besonders ergiebig sein sollendes Plätzchen werde ich diesen Sommer auch noch ein bisschen weiter fahren. Aber diese Kleinlibellen findet man eigentlich jetzt an jedem Weiher, Tümpel und sonstigem eher stehenden Gewässer.

      2. Juni 2012 um 12:47

  2. Unglaublich. So viele auf einmal.
    Und jedes Foto ist auf seine Weise perfekt.

    2. Juni 2012 um 08:39

    • Freut mich, dass sie Dir gefallen. Auf der Suche nach Großlibellen bin ich oft an den „Stäbchen“ vorbei gegangen, zu Unrecht, wie man sieht, wenn man näher heran geht. Es sind sehr hübsche und neckische kleine Wesen.

      2. Juni 2012 um 12:48

  3. Einfach phantastisch. Wunderbare Aufnahmen. Ich habe meine „Erste“ nur von oben erwischt, zeige sie aber dann in meinem nächsten Beitrag🙂

    2. Juni 2012 um 12:28

    • Danke schön. – Von oben ist gut, dann hat man möglichst viele Bereiche scharf und sieht am besten das gesamte Aussehen der Libelle. Ich bin schon gespannt.

      2. Juni 2012 um 12:54

  4. PeM

    BOAAAH! Mensch, Süße, da hast Du Dich mal wieder selbst übertroffen! Und nicht nur das – solche Aufnahmen machen zu können, erfordert doch sicher erhebliches Glück! Bin hin und weg…

    Die Azurjungfer – das Stäbchen😉 – mag ich ja neben der Prachtlibelle am liebsten, aber ein Weibchen, also ein grünes, habe ich noch nie gesehen! Die Paarungsrad-Dreiercollage gefällt mir mitunter am besten, aber einen eindeutigen Favoriten gibt’s diesmal nicht, die sind ALLE sowas von beeindruckend!
    Gleichwohl faszinierend und witzig finde ich das Bild von der ‚Rudel-Paarung‘. Gestern in der Libellen-Doku auf ARTE haben sie das ja auch gezeigt, aber ich hätte mir nie träumen lassen, dass man das hier, quasi direkt vor der Haustür mal live zu sehen kriegt! Wann muss ich zumTümpel des Grauens, um dort vielleicht auch zu mal zu den glücklichen ‚Spannern‘ gehören zu dürfen? *lach*

    Paarung Große Pechlibelle: Öööh… da dachte ich ja erst, „wie – Pechlibelle? Das ist doch die Azurjungfer? Aber wenn man genau hinschaut, sieht man, dass sie es eben nicht ist, aber auf den ersten Blick…😉 Und bei dem einen Bild, sieht man ja auch, dass das Blau etwas dunkler ist als bei den Stäbchen. Herrliches Bild! Wie auch die anderen Pechlibellen. Von denen scheint es aber viele unterschiedliche Färbungen zu geben, was?

    Oh mann…😉 Was für eine grandiose Bilderserie. Meinen allerherzlichsten Glückwunsch, meine Liebe!

    2. Juni 2012 um 22:00

    • Uiuiui, ich werde ja rot bei so viel Lob!🙂 Vielen Dank, meine Liebe, das freut mich sehr, dass sie Dir gefallen. Da ich ja nun auch nicht gerade zu den Frühaufstehern gehöre, kann ich Dir sagen, dass sich die Azurjungfern z. B. auch am Nachmittag paaren und ihre Eier ablegen. Die Große Pechlibelle ist bis auf ein blaues Band am vorletzten Hinterleibssegment, das an der Unterseite noch jeweils auf die angrenzenden Segmente übergeht, am übrigen Hinterleib dunkel. Dadurch kann man sie ganz gut von den Azurjungfern unterscheiden. Es gibt dann auch noch unterschiedliche Oberkörperfarbvarianten und dann gibt es noch die ganz frischen Exemplare, die einfach noch nicht ausgefärbt sind, noch etwas blass nach dem Schlupf. Das Bild mit der massenhaften Ansammlung von Azurjungferpärchen zeigt sie bereits bei der Eiablage nach der Paarung.

      2. Juni 2012 um 22:19

  5. Ich bin begeistert! Super toll!!
    LG Claudia

    4. Juni 2012 um 13:18

  6. ich bin echt fasziniert, da hast du ganze arbeit geleistet (: sehr schön und du musst ja eine wahnsinnsgeduld gehabt haben!!!

    4. Juni 2012 um 17:01

    • Danke schön. Ich habe allgemein eine starke Veranlagung zur Ungeduld, wenn es aber um etwas geht, das ich unbedingt „haben“ will, und sei es die Libelle auf dem Sensor, dann kann ich schon mal hartnäckig werden.🙂 Im Moment fasziniert mich kein Fotomotiv so sehr wie Libellen, da muss ich dann auch mal für leiden können.

      4. Juni 2012 um 20:13

  7. Wunder wunder wunder schön!! Total klasse Aufnahmen! Du kannst echt stolz auf dich sein. Das Bild mit der….ähm….Orgie *g* ist ja der Hammer! Und der stehende Hufeisen-Stab. Tolle Tierchen. Ich finde auch den Namen schön, den du für diesen Blogeintrag gewählt hast. Mein Favourite ist natürlich die Libelle in lila, wer hätte das gedacht?😉
    Ich LIEBE deine Liebellen-Bilder. ♥

    5. Juni 2012 um 15:56

    • Vielen lieben Dank! Das freut mich natürlich. Ja, es sieht irgendwie witzig aus, als würden die stehenden Azurjungfermännchen ein Schwätzchen miteinander halten, während ihre Damen unten die Eier ablegen. Solche Massenansammlungen bei der Eiablage sieht man oft an den passenden Gewässern, die Paarung ist da mit etwas mehr Privatsphäre schon vorher erledigt worden.

      5. Juni 2012 um 19:53

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