Im Worringer Bruch

Kürzlich bin ich auf ein weiteres Naturschutzgebiet in meiner Nähe aufmerksam geworden, den Worringer Bruch. Ich hatte nach weiteren Gebieten Ausschau gehalten, in denen ich Libellen finden könnte, wenn es dann dieses Jahr wieder soweit ist. Um mir vorher schon mal ein Bild von dem Gebiet zu machen, habe ich mich letzten Sonntag aufgemacht, um es zu erkunden. Ich wollte es einfach betrachten, erwandern, einen Überblick bekommen und hatte dabei einfach zu Dokumentationszwecken in die Landschaft geknipst. Keine tollen Bilder, einfach nur so, damit man mal weiß und auch der Freundin zeigen kann, wie es da so aussieht. :-) „Richtige“ Fotos gibt es dann, wenn ich dort tatsächlich Libellen gefunden habe, hab ich mir gedacht. Aber nun hab ich mich entschieden, Euch auch einen kleinen Einblick in dieses hufeneisenförmige, charmant-struppige, urwäldliche Gebiet zu geben, denn es ist schön, dass es sowas noch gibt, so einen Bruchwald, wo alles so liegenbleiben darf, wie es gefallen ist und so wachsen, wie es kann.

Vorher noch eine Einführung aus Wikipedia:
Der Worringer Bruch ist eine rund 164 Hektar große, sumpfige Flachlandschaft im äußersten Norden Kölns. Dabei handelt es sich um einen etwa 8.000 Jahre alten, mittlerweile fast völlig verlandeten Mäanderbogen des Rheins. Der Worringer Bruch stellt geografisch mit 37,5 m über dem Meeresspiegel den tiefsten Punkt Kölns dar. Der Wasserstand ist stark vom Wasserpegel des Rheins abhängig. Der Worringer Bruch bietet heute eine Heimat für zahlreiche Waldtypen sowie Kulturlandschaften wie Weiden und Obstwiesen. Vorrangig stellt er jedoch eine Auenlandschaft dar. Außerdem bietet der Worringer Bruch einen regional wertvollen Lebensraum für mehrere zum Teil gefährdete Pflanzen- und Tierarten.

13 Antworten

  1. Na, da hast Du doch ein spannendes Gebiet gefunden, in dem Du, so sieht es jedenfalls aus, nicht nur Libellen finden kannst, sondern eine ganze Menge mehr.
    Ich bin gerne in den Hamburger Naturschutzgebieten unterwegs. Zwar ist man ziemlich eingeschränkt was die „Begehung“ angeht – und das ist gut so. Aber dafür hat man doch mittlerweile wieder relativ naturbelassenen gebiete, in denen spannende Entdeckung warten gemacht zu werden.
    Viel Spaß dabei. Die ersten Bilder sehen so aus, als hättest Du ihn gehabt. Und wirst ihn weiter haben.
    LG Michel

    1. April 2012 um 17:53

    • Ja, auch hier kann muss man strikt auf den Wegen bleiben, aber das gerade schafft ja einen ungestörten Lebensraum für viele Arten. Mit dem auf Bild 3 zu sehenden Pfad zwischen See und Sumpf war ich schon sehr glücklich, sehr wild und struppig und immer schmaler werdend. Ich freu mich darauf zu beobachten, wie sich diese Landschaft in den Jahreszeiten verändern wird.

      1. April 2012 um 20:33

  2. wunderschöne bilder, besonders die muscheln im wasser finde ich großartig!!!

    1. April 2012 um 19:25

    • Leider waren das nur leere Hüllen, aber kürzlich hab ich zum ersten Mal bewohnte Schneckenhäuser gesehen, da der Teich im Bot. Garten ganz klares Wasser hat, das Schilf noch nicht gewachsen ist, so dass man Molche und Wasserschnecken sehen konnte.

      1. April 2012 um 20:36

      • ist ja cool. gibts davon auch fotos?
        ich finde sie aber trotzdem schön, auch unbewohnt!

        1. April 2012 um 20:58

        • Nee, die Molche hab ich alle verhauen, und die Schnecke sieht jetzt so einzeln…. auch nicht soo toll aus.😉

          2. April 2012 um 00:12

        • naja macht ja nix – ein paar richtig tolle bilder hast du ja immerhin mitgebracht (:

          2. April 2012 um 07:29

  3. Wunderschön, deine Bilder. Solche Gebiete mag ich auch. Da gibt es viel zu entdecken und zu fotografieren.

    1. April 2012 um 19:33

    • Ich hatte auf der Rundwanderung noch gar keinen richtigen Sinn dafür, da ich so sehr auf „Libellengebiete abchecken“ fixiert war. Als auf der Schautafel am Eingang auch noch der „Plattbauch“ erwähnt wurde, der hier vorkommen soll, war ich gleich ganz aus dem Häuschen und betrachtete die ganze Landschaft zweigeteilt: Gebiete, die als Lebensraum für Libellen tauglich sind und solche, die es eher nicht sind.😉

      1. April 2012 um 20:40

  4. PeM

    Das klingt sehr spannend und sieht auch so aus – besonders Bild 3 regt da schon sehr die Fantasie an😉
    Wie schon mailtechnisch erwähnt gefällt mir auch der Hochsitz unheimlich gut, der startende Schwan hat eine sehr schöne Stimmung.
    Das letzte Bild – Sonnenuntergang, oder -Aufgang?😉
    Was auch immer, gefällt mir auch sehr.

    Find‘ ich toll, dass Du Dich doch noch dazu entschlossen hast, die Bilder hier zu veröffentlichen. Mich persönlich motiviert das, mir die Schwanheimer Dünen noch mal detailliert vorzunehmen. Abgesehen davon haben wir vor kurzem einen idyllischen Angelsee entdeckt, wo sich sicher auch schön herumwandern lässt. Und nach getaner ‚Arbeit‘ lädt dann der Grieche am Ufer des Sees ein, hehe🙂

    2. April 2012 um 10:39

    • Angelsee und Grieche, das klingt gut.🙂 Ich möcht im Sommer gerne mal mitkommen in die Schwanheimer Dünen.

      Ja, der Weg auf Bild 3 war bei der ganzen Erkundung auch mein liebster Platz und gleichzeitig der, der mir libellenverheißungsvoll erschien.😀
      Der Schwan landete tatsächlich gerade, hatte ich wieder zu spät mitgekriegt und dann hecktisch ein paar Schnellschüsse drauf abgefeuert. Die Sonne geht gerade unter, daher auch zum Schluss des Artikels.

      2. April 2012 um 19:34

  5. Hier gibt es nebst Libellen sicher noch einiges zu entdecken und fotografieren.
    LG Claudia

    6. April 2012 um 17:04

    • Glaub ich auch, ich hoffe nur, dass ich auch dafür einen Blick haben werde, dann die Libellen sind momentan eine wahre Leidenschaft für mich.😉

      7. April 2012 um 00:14

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