Die Gemeine Heidelibelle

Die roten Männchen der Gemeinen Heidelibelle sieht man jetzt im September mit am häufigsten, und ich hätte auch nicht gedacht, dass diese Libellenart hier noch mal einen eigenen Blogeintrag bekommt, aber heute hatte ich das Glück, einmal ein scheues Weibchen (in beige-braun) anzutreffen, das sich auf einem kleinen Baum sonnte. Als ich ihr zu nahe auf die Pelle rückte, flog sie eine Schleife und setzte sich etwas weiter oben hin, damit sie ihre Ruhe hat.😉 Das später angetroffene Männchen ließ sich allerdings wieder von der Nähe der Kamera überhaupt nicht stören und drehte keck seinen Kopf hin und her, als wollte es mich anflirten, und putzte sich auch ein bisschen.

 

 

Die letzten beiden Bilder zeigen ein Pärchen im Paarungsrad. Die sind zwar noch vom letzten Jahr, aber sie passten hier so gut zum Thema.🙂

5 Antworten

  1. Bettelt oder betet die kleine Große dort züchtig im Mittelfeld. Oder lacht sie sich ins Fäustchen oder mich gar aus. Weil ich es einfach nicht auf die Reihe kriege, Libellen zu fotografieren, während Du sie zu züchten scheinst. Zumindest in mir unvorstellbaren einer Menge findest.
    Irgendetwas mache ich falsch oder gar nicht.
    Jedenfalls gefallen sie mir. Sehr.
    LG Michel

    25. September 2011 um 19:48

    • Danke schön, freut mich, wenn der Besucher auch Freude hat. Ich hab mir ein paar Stellen ausgekuckt, wo normalerweise Libellen anzutreffen sind und gehe dann gezielt dorthin. Das muss gar nicht immer die Wildnis sein, denn in fast jedem Botanischen Garten, der einen Teich hat, gibt es auch Libellen. Im Frühsommer findet man auch in den Wiesen in Teich- und Bachnähe viele Kleinlibellen, wie Du sie auch auf dem Kalenderfoto hast. Morgens sind sie noch etwas ausgekühlt und taubeschwert, so dass man sie gut erwischen kann. Die Heidelibelle ist aber auch besonders duldsam, wenn man sich nur langsam nähert, fasziniert mich auch immer wieder.

      27. September 2011 um 10:55

    • Deine Überlegungen sind übrigens sehr niedlich. Allerdings war seine tatsächliche Tätigkeit ganz profan: er putzte sich die Augen und hielt zwischendurch mit den Vorderbeinchen einfach inne, welche Haltung ich auch immer sehr putzig finde. Auf einem dieser Bilder hat er die „Arme“ dabei so weit auseinander, als würde er sie als Aufforderung zur Umarmung hinhalten. Als dann ein kleiner Windstoß kam, hat er sich aber ganz schnell wieder am Blatt festgehalten.🙂

      27. September 2011 um 11:04

  2. PeM

    Mir auch! Das Close Up ist überragend – in der Großansicht sieht man die gaaanz feinen Facetten (?). Und das aus der Hand geschossen! Ich bin schwer beeindruckt.
    Das Weibchen ist ja nicht ganz so schön, bzw. farbenprächtig (schön sind alle Libellen!) wie das Männchen, aber das blaue Bild (vierte von unten) verzeiht das leicht😉
    Fazit: Haste wieder sehr schöne Aufnahmen gezaubert, meine Liebe, Kompliment!

    27. September 2011 um 02:18

    • Danke schön, meine Liebe. Als nun schon mittelprächtig enthusiastischer Libellenjäger war ich einfach nur unheimlich froh, überhaupt mal ein Weibchen zu Gesicht bekommen zu haben und sie natürlich auch „mitzunehmen“ fotografisch😉. Dass sie sich aus Tarnungsgründen überwiegend in beige und braun kleidet, stört mich dabei nicht weiter, auch dezent kann hübsch sein.😀 Um auch diese größeren Libellenarten bei der Paarung anzutreffen, müsste man wohl noch viel öfter unterwegs sein, letztes Jahr hatte ich einfach Glück.

      27. September 2011 um 11:00

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