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Hallo –

Ist da draußen jemand?

23 April 16 Khof 195

Die lustigen Narzissen

Sie erinnern mich an eine Gruppe herumalbernder junger Mädchen, die immer was zu schnattern und zu lachen haben. Sie wiegen sich zusammen in der Brise und versprühen ihre Heiterkeit.

Flora 9 April 16 052

Flora 9 April 16 056

Kirschblütentunnel in Bonn – Teil 1

Nachdem ich es letztes Jahr verpasst hatte, mir mal die sensationelle Kirschblütenallee in Bonn anzusehen, wollte ich es dieses Jahr auf jeden Fall schaffen. Auf der Suche nach Hinweisen, wann es soweit sein könnte, stieß ich auf die Seite Kirschblüte Bonn, auf deren Blog alle ein bis zwei Tage die aktuelle Lage bildlich mitgeteilt wurde. Es klappte, dass gerade zum Wochenende hin die Blüten aufgingen. Der Anblick der Straße, die wie ein rosa Tunnel aussieht, ist wirklich herrlich. Natürlich ist die Straße gut besucht, auch von Besuchern aus Fernost, und jeder will natürlich Fotos machen. Man hat also immer viele Leute im Bild, wenn man die Kamera nicht gerade nach oben richtet. Etwas schade ist, dass auch normaler Verkehr ist, man muss also immer den Autos ausweichen.

Hier nun der Traum in pink-rosa, den ich auf zwei Beiträge verteile – bitte anklicken:

Schönen Dank, Augusta!

Ich hatte 2014 schon mal das inzwischen nicht mehr ganz so neue Terrassencafe „Dank Augusta“ in der Kölner Flora erwähnt. In der Zwischenzeit habe ich bei Florabesuchen einige Male dort Halt gemacht. Man kommt halt dran vorbei, die Sonne scheint, es ist einladend und man könnte eine Pause gebrauchen. Jedes Mal wiederholt sich dann aber dasselbe unschöne Procedere, welches den ganzen Besuch trübt.

Das Floragebäude ist aufwändig, teuer und sehr schick saniert bzw. von den Grundmauern neu aufgebaut worden. Das Café hat nur in der Saison geöffnet, die Terrasse ist mit verschiedenen Sitzmöglichkeiten dicht gefüllt. Versorgen muss man sich selbst an einem Stand oder einem kleinen Thekenraum an der Terrasse. Jetzt lese man sich mal die nett formulierte „Anleitung“ durch. Noch mal zur Vorstellung: Kuchen oder Herzhaftes gibt es in Weckgläsern, Heißgetränke in Keramikbechern mit Deckel, kalte Getränke in den jeweiligen Flaschen mit Gläsern dazu. Diese Dinge werden an der Theke in eine graue Plastetasche geladen, Servieten und Besteck dazu, der Flaschenöffner hängt am Henkel.

Ich gehe mal die Punkte der Tafel durch:

„Ein schönes Plätzchen auf der Terrasse suchen“
Suchen ist hier das Wort, auf das es ankommt. Die Menschen kommen zahlreich und bei schönem Wetter, es ist also voll. Jedes Mal, wenn ich da war, war es rappelvoll. Man späht also erst mal eine Weile, wo noch eins dieser schönen Plätzchen frei ist. Als einzelne Person hat man da aber doch relativ schnell noch etwas entdeckt. Nützt einem aber auch nichts, denn als Einzelperson kann man den Platz ja eh erst einnehmen, wenn man sein Täschchen schon herumträgt. Also verzichtet man auf Punkt 2:

„Lieblingsgerichte und Getränke aus der Karte rauspicken“ und geht gleich zu Punkt 3 über:

„Zur Theke gehen und Picknicktasche füllen lassen“ bzw. man reiht sich in eine der schon sehr langen Schlangen ein und wartet. Während man langsam näher rückt, versucht man, schon mal zu entziffern, was es denn gibt. Man hätte auch die Möglichkeit, zuerst in den freien Raum zwischen den beiden Schlagen zu gehen, um die Angebotstafel in Ruhe studieren zu können, aber in der Zwischenzeit würden ja mindestens 5 weitere Leute die Schlange verlängern, daher schenkt man es sich lieber. Bei dem Besuch letzten Sonnabend dauerte es 25 Minuten vom Anstellen bis zum Hinsetzen. Da überlegt man jedes Mal, ob man nicht doch lieber wieder gehen soll. Es nervt ungemein! Man fühlt sich wie in der Badeanstalt in den 70er Jahren, wo man am Kiosk nach Cola und Keksen anstand. Nur ging es da schneller. Wenn man dann endlich dran ist und inzwischen auch weiß, was man möchte, wird man freundlich und flink bedient, da kann man nicht meckern, aber nach jedem Heißgetränk muss in den hinteren Teil des Thekenraums gerufen werden: „DREI LATTE MACCHIATO, EINEN MILCHKAFFEE!!! … EINEN MILCHKAFFE“ – „WAS JETZT, EINEN MILCHKAFFEE ODER ZWEI?“ – „ZWEI!“ Dann wartet man wieder, zusammen mit den Leuten, die vor einem dran waren und auch auf die heißen Getränke warten. Dann hat man endlich seine Tasche und macht sich nun also erst auf die Suche nach einem freien Platz. Hat man den gefunden, kann man sich

„Gemütlich hinsetzen, auspacken und genießen“ – was dann für mich auch der einzige Punkt ist, der mit der Tafel übereinstimmt. Okay, man muss sich schon mal hier und da durchquetschen, weil die raren freien Plätzchen nicht alle so leicht zu erreichen sind und einige Besucher auch das Mobiliar umräumen. Hat man das aber bewältigt, genießt man, man hat es sich auch verdient nach der langen Ansteherei. Dabei arbeitet man automatisch den Punkt

„Freuen“ ab. Noch mehr freuen würde man sich aber, wenn die Preise dem Gesamt-erlebnis  angemessen wären. Das nervige lange Selbstbedienungsgewurschtel gibt nämlich einen krassen Punktabzug für das so modern sein wollende „Dank Augusta“ und die ansonsten ganz schöne Terrasse.

Der beste Punkt kommt aber zum Schluss:

„Das Ganze ggf. wiederholen (auch mehrfach)“
Genau! 25 Minuten (bei anderen Gelegenheiten vielleicht auch nur 20 oder gar mal 15 Minuten, Juchuuu!) anstehen, dann Platz suchen, genießen und freuen, und weil’s so schön war, noch mal anstellen… und ggf. auch mehrfach! Ist es weniger unschön, wenn man zu zweit oder zu mehreren kommt? Dann können sich die anderen, die nicht die A-Karte gezogen haben, wenigstens schon mal hinsetzen und die Unterhaltung führen, die man gerne gemeinsam und bereits bei Kaffee und Kuchen geführt hätte. Aber bloß nichts vergessen! Oder man schickt dann jemand anderen los, auf den man dann wieder 20 Minuten verzichten muss…

Bei einem Florabesuch mit Verwandten und Freunden würde ich natürlich auch gerne im Cafe eine genüssliche Pause einlegen, aber unter diesen Umständen schenkt man es sich lieber, denn dann ist es nicht nur nervig, sondern auch peinlich, so etwas kann man seinem Besuch nicht zumuten.

Zu guter Letzt noch: die ganzen Plastetaschen kann man jeweils am Tisch stehen lassen, sie werden zwischendurch eingesammelt. Ist das Geschirr nicht schon von den Gästen selbst zurück in die Taschen geräumt worden, wird es geräuschvoll klirrend vom Personal in die Taschen verfrachtet, was wohl auch den Katscher an meinem Becher erklärt, was man aber erst bemerkt, wenn man den Gummideckel entfernt hat.

All das wird dem edel sanierten Floragebäude für mich nicht gerecht und auch nicht den ordentlichen Preisen im Café.

Und nachdem ein Besucher bereits im großen Garten umhergelaufen ist, würden sich auch seine Füße freuen, wenn man sich einfach an einen Tisch setzen könnte und nur auf die Bedienung warten müsste…

Wahrscheinlich wird man sagen: aber es läuft doch wunderbar, das Cafe wird hervorragend angenommen von den Leuten, sonst wäre es ja auch nicht so voll! Kunststück: es gibt ja keine Alternative, wenn man dort einen Kaffee trinken will. Oder man quetscht sich das nächste Mal die gute alte Thermoskanne mit in den Fotorucksack und bringt sich einen Muffin mit.

5 August 14 Flora 065

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Fisch?

Flora 9 April 16 138
Jaaa, da!!!
Flora 9 April 16 139

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