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Großes Granatauge (Erythromma najas)

Dieses Jahr sieht es bei mir etwas mau aus mit Libellentouren und ich hatte daher keine Gelegenheit, mich ordentlich einzuschießen und die Tierchen bei wenigen Gelegenheiten anderswo als in Parks und Gärten zu suchen. Besonders nah konnte ich daher auch nicht an diese paar Großen Granataugen herankommen, die ich im Brühler Schlosspark fand. Die Bilder sind daher allesamt starke Ausschnitte. Trotzdem habe ich mich gefreut, dass sie da waren.
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Das Männchen liegt hier auf der Wasseroberfläche, während es das Eier legende Weibchen, das untergetaucht ist, immer noch festhält während dieser Verrichtung. Auf dem linken Bild kann man das Weibchen sehen. Bei Wikipedia steht Folgendes zu dieser Vorgehensweise: „Das Paar legt die Eier in Wasserpflanzenstängel, wobei es im Extremfall bis zu 60 cm tief ins Wasser eintauchen und dort fast eine Stunde verbleiben kann. In manchen Fällen entkoppelt sich das Männchen vor dem völligen Abtauchen und wartet an der Oberfläche auf das zurückkehrende Weibchen. Hat dieses seine submerse Eiablage beendet, lässt es den Pflanzenstängel los und treibt wie ein Korken nach oben.“ Solltet Ihr also mal so ein untergetauchtes „Stäbchen“ sehen, wähnt es nicht in Lebensgefahr, aus der es zu retten wäre, wie ich das mal gemacht habe.😉

Großes Granatauge

Rendezvous zu dritt: Links ein Paarungsrad, rechts darunter ein Männchen:

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Fütterungszeit

Dieses Eichhörnchen ist heute von einem häufigen Florabesucher mit Sonnenblumenkernen angelockt worden, die es sich mit einigen interessierten Meisen teilte. Es ließ sich auch durch das nahe Vorbeilaufen mehrerer Spaziergänger nicht von seinem leckeren Mahl abhalten.

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Bild

Nikolaikirche in Potsdam

Nikolaikirche

Der Vierfleck

brummt wieder über dem Teich.:-) Zum Glück setzt sich diese gemütliche Libelle sehr oft hin und hat Geduld mit dem im Uferbereich rumtapernden Fotografen.

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Er ist der Schönste, doch ihr ist es egal

Eigentlich war ich wegen der Blüte im Rhododendronhain in den Forstbotanischen Garten gefahren. So üppig wie erwartet war die Blüte dann doch noch nicht. Je näher man dem Zentrum des Gartens kommt, desto lauter hört man die Schreie der Pfaue. Zuerst war nur ein Männchen zu sehen und zu hören, das einsam auf der Pfauenwiese stolzierte und hoffte, dass die Mädels mal rüberkommen, die er mit seinem durchdringenden Rufen anlocken wollte. Stattdessen hatte sich ein ganzer Kreis an Mädels mit Kameras um ihn herum gebildet. Der Aufforderung einiger dieser Damen, uns doch mal sein schönes Rad zu zeigen, kam er dann tatsächlich nach, ohne dass ein Weibchen in Sicht war. Nur für uns!!!:-) Stolz drehte er sich dabei. Später kamen dann auch ein paar Weiblein und eins davon umwarb er ebenso hartnäckig wie anmutig, die Holde war allerdings überhaupt nicht interessiert. Angesichts der zwei weiteren Männchen, denen der Federschweif fehlte, war das verwunderlich, denn er war wirklich der Schönste! Umso mehr freuten sich allerdings die Besucher über die zwei weiteren Räder, die er noch schlug.

Gemeine Smaragdlibelle – Teil 2 – ♀ (Cordulia aenea)

Zwei Tage später hatte ich ein paar Meter weiter noch einmal Glück und fand ein Weibchen der Art in den letzten Minuten vor ihrem Jungfernflug, leider saß es wirklich ungünstig tief in der Vegetation, der Abflug war gegen 14.00 Uhr.

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Gemeine Smaragdlibelle ♂ (Cordulia aenea)

oder auch Falkenlibelle wird diese schöne Libelle genannt. Ich hatte am Donnerstag das Glück, sie zu entdecken, als sie kürzlich geschlüpft war, Körper und Flügel waren noch ganz „verschrumpelt“. Das erste Foto ist von 12.38 Uhr. Jungfernflug war dann um 13.55 Uhr. Wie sich die Libelle in dieser Zeit aufpumpte, entwickelte, Farbe bekam und ihre Flügel öffnete, könnt Ihr nun hier sehen:

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Hufi mit Flügeldefekt

Die warmen letzten Tage nutzte ich, um mich mal nach Libellen umzusehen. Wenn ich mich an den Funddaten der letzten Jahre orientiere, war da inzwischen schon einiges los. Dieses Jahr war es aber lange kalt, die Funde hielten sich in Grenzen. Trotzdem hatte ich Glück und fand mehrere Smaragdlibellen (Falkenlibelle), die entweder gerade zum Jungfernflug aufflogen, eine, die kurz davor war und eine, die gerade erst geschlüpft war. Während ich zirka eine Stunde und zwanzig Minuten bei ihr bzw. ihm verbrachte und das Aufpumpen des Körpers und der Flügel und die Färbung beobachtete, fand ich nebenan diesen kleinen Kerl, eine männliche Hufeisenazurjungfer; einer der Flügel war leider verkrüppelt ausgehärtet. Ich hoffe, er kann trotzdem einigermaßen fliegen. Eine kurze Einladung auf meine Hand nahm er an.

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Mehr in den nächsten Tagen…

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