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Lausig kalt im Zoo

Ende Februar läuft meine Jahreskarte für den Zoo ab. Also habe ich mich am letzten Sonntag, sonnig und knackig kalt, aufgerafft und einen Streifzug unternommen. Die Tigerbabies kann man bisher nur auf dem Bildschirm bewundern, aber das ca. einen Monat junge Giraffenbaby beäugte neugierig die Besucher. Das dicke Winterfell vieler Tiere sah richtig schön flauschig aus, allerdings sahen die Mantelpaviane aus, als könnten sie noch den einen oder anderen Mantel mehr gebrauchen, seht selbst ;-) . Die Seelöwen tummelten sich lustig im Wasser herum und die Erdmännchen genossen ihre Plätze entweder unter der natürlichen Wintersonne oder an den Plätzchen unter den Wärmelampen. Die feucht-warmen Gebäude im Zoo sind sonst nicht so meine bevorzugten Plätze, allerdings war ich dieses Mal sehr froh, wenn ich mich mal zwischendurch aufwärmen und meine Finger wieder auftauen konnte.

  

Treib kein Spiel mit dem Nilkrokodil! ;-)

Eine Rose ist zu erhaben für eine Überschrift

Die Rose spricht alle Sprachen der Welt.
Ralph Waldo Emerson

Büro mit Domblick

Irgendwas Gutes muss es ja auch mal haben, dass wir uns jeden Tag in den 4. Stock schleppen. Man muss sich zwar etwas aus dem Fenster heraus hängen, aber dann sieht man den Sonnenuntergang mit Dom. ;-)

Schlumbergera auf der Fensterbank

Ja, so seltsam ist unser kleiner Büro-”Weihnachtskaktus” nach dessen Züchter benamst, der es allerdings vorzieht, anstatt zu Weihnachten irgendwann im Herbst und im Frühjahr seinem sonst kärglich-bescheidenen Dasein unerhört herrliche Blüten zu entlocken; zwar niemals viele, aber selbst wenn es nur eine wäre, würde ich mich nicht weniger darüber freuen.

Eingelaubt

- gesehen auf dem Weg zur Arbeit.

Zieht Euch warm an…

oder: Strickkunst in Köln

Kürzlich erzählte mir meine Kollegin von seltsam umstrickten Ampeln an der Agneskirche. Da das Agnesviertel zwischen meiner Wohnung und dem Büro liegt, ging ich der Sache gleich am nächsten Tag vor der Arbeit auf den Grund. Und da waren sie: buntgestrickte Stulpen in lang und dünn oder dick und breit, manche mit einem Domspitzen-Symbol versehen, das allerdings kaum einer als solches erkennen würde, der nicht in Köln wohnt. ;-) Etwas unter Zeitdruck machte ich mich also ans Knipsen. “Köln ist bunt und wird noch bunter” steht auf den kleinen laminierten Schildchen, die an einigen der Strickröhren befestigt sind. “Ach! Ist das jetzt auch hier angekommen!”, höre ich plötzlich eine Frau neben mir sagen. Danach gefragt, wo es das denn sonst noch gäbe, sagte sie: “In London,” und ich bemerkte jetzt erst ihren leichten englischen Akzent, “da haben sie ganze Telefonzellen umstrickt.” Sie lachte, zog ihr Handy aus der Tasche und fing ebenfalls an, ein paar Bilder zu machen mit der Bemerkung, dass es ja ziemlich lange gedauert hätte, bis das auch hier herüber gekommen sei. Ursprünglich war es offenbar aus den USA gekommen und hat in vielen Ländern Nachahmer gefunden. Spektakulärere Beispiele und weitere Infos zeigt uns Wiki unter Guerilla Knitting und der gleichnamige Flickr-Pool. Ob man das jetzt schön findet oder nicht: bemerkenswert fand ich es allemal und einen Blogeintrag wert. ;-)

Und zum Schluss noch die oben genannte Agneskirche:

Goldener Oktober

Immer wieder denke ich, ich sollte einfach nur ein Bild posten. Das Beste. Oder… ok, vielleicht drei. Wirkt viel intensiver, überfordert den Betrachter nicht mit zu viel Ähnlichem, zu viel Unterschiedlichem. Aber dann kann ich es wieder nicht, will das ganze viele Gold unter Euch werfen, das ich heute gefunden habe. “Weniger ist mehr” muss einfach noch einmal warten auf einen dezenteren Moment. Es war, als wollte der Oktober sich mir heute in all seiner milden und bunten Pracht präsentieren, damit ich an den nasskalten, grauen, entlaubten Novembertagen sehnsuchtsvoll an ihn zurückdenken kann.

Sonntag am Rhein

Ein paar Eindrücke von einem Streifzug auf der Schäl Sick, der “anderen” Rheinseite.

 

Herbstwasser

Licht-Schatten-Farbspiele auf dem Wasser finde ich immer wieder faszinierend. Hier ergab sich ein gold-grünes Spiel unter den sich färbenden Kastanienblättern an einem kleinen städtischen See.

Wo ist die Nuss?

Warum nicht mal im Archiv kramen, hab ich mir gedacht, nachdem Euch das Eichhörnchen so gut gefallen hatte. Ich wünschte, ich würde diese putzigen Kerlchen öfter erwischen. Aber da hilft wohl nur eins: öfter pirschen gehen und Geduld und Nüsschen haben. ;-)

Bunter Herbst 2

Auch wenn der Herbst hier noch zu fast 90 % grünes Laub zeigt, lassen sich doch hie und da ein paar bunte Herbstbilder erhaschen, die ich hier wieder mit Euch teilen möchte:

Und auf Wunsch einer einzelnen Dame füge ich zum Schluss noch ein älteres Herbstbild ein, das eben jene gerne als einen meiner HerbstSicht-Beiträge gesehen hätte: ;-)

Frieden

 

Weil denn weder Ziel noch Ende sich in Gottes Liebe find’t,
ei, so heb ich meine Hände zu dir, Vater, als dein Kind,
bitte, wollst mir Gnade geben,
dich aus aller meiner Macht
zu umfangen Tag und Nacht
hier in meinem ganzen Leben,
bis ich dich nach dieser Zeit
lob und lieb in Ewigkeit.

Paul Gerhardt

Sonnenbad Mitte Oktober

Wirklich! Ich habe sie nicht gesucht, aber sie haben mich trotzdem gefunden… ;-)
Eigentlich war ich gestern auf der Suche nach ein paar schönen Herbstmotiven, da schwirrten mir schon wieder die Libellen vor der Linse herum. Auch heute war ich auf Herbstwandertour und hatte das Glück, an drei Stellen auf ein Weiblein der Gem. Heidelibelle zu treffen. Eine der Damen posierte dekorativ auf einem Herbstblatt und ließ mich sehr nahe herankommen. Hier eine Auswahl, wer Lust auf mehr hat, findet genau das im Flickr-Libellenalbum.

HerbstSicht 3

Ein Baum spricht: In mir ist ein Kern, ein Funke, ein Gedanke verborgen, ich bin Leben vom ewigen Leben. Einmalig ist der Versuch und Wurf, den die ewige Mutter mit mir gewagt hat, einmalig ist meine Gestalt und das Geäder meiner Haut, einmalig das kleinste Blätterspiel meines Wipfels und die kleinste Narbe meiner Rinde. Mein Amt ist, im ausgeprägten Einmaligen das Ewige zu gestalten und zu zeigen.

Hermann Hesse

HerbstSicht 2

Trotz schönster Vorstellungen von bunten Laubbäumen und stimmungsvollen Herbstlandschaften samt dampfenden Nebeln komme ich doch immer wieder auf die kleinen Dinge zurück, die einem nicht sofort ins Auge springen. Diese hübsche Schnecke war kleiner als ein Fingernagel, fast hätte ich sie übersehen.

Bunter Herbst

Ein Spätsommer-Wochenende im Oktober mit wenigstens einer Libelle – der Herbst-Mosaikjungfer ;-)

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